Schweizer Innovationskraft im Rampenlicht: Finalisten des Swiss Technology Award 2026 stehen fest

Neun Schweizer Unternehmen haben sich für das Finale des Swiss Technology Award 2026 qualifiziert: von ultradünnen Festkörperbatterien über Neurorehabilitation bis zu graphenbasierten Batteriemembranen. Die Entscheidung fällt am 26. November an […]


Neun Finalisten sind gekürt und konkurrieren um die renommierteste Technologieauszeichnung der Schweiz.

Neun Finalisten sind gekürt und konkurrieren um die renommierteste Technologieauszeichnung der Schweiz.

Neun Finalisten sind gekürt und konkurrieren um die renommierteste Technologieauszeichnung der Schweiz.

Neun Schweizer Unternehmen haben sich für das Finale des Swiss Technology Award 2026 qualifiziert: von ultradünnen Festkörperbatterien über Neurorehabilitation bis zu graphenbasierten Batteriemembranen. Die Entscheidung fällt am 26. November an der Swiss Technology Award Night im Rahmen von Open-i.

Aus über 120 Bewerbungen hat die Fachjury des Swiss Technology Award (STA) neun Finalisten gekürt, die um die renommierteste Technologieauszeichnung des Landes konkurrieren. Seit 38 Jahren zeichnet der STA Schweizer Innovationen mit überdurchschnittlichem Marktpotenzial und hohem Neuigkeitswert aus. Die Gewinner werden am 26. November 2026 im Rahmen von Open-i, der führenden Schweizer Innovationsplattform, gekürt.

Kategorie «Inventors»

BTRY AG entwickelt haarfeine, flexible Festkörperbatterien für IoT, Medtech und Konsumelektronik, die bis 150 °C stabil und schnell ladbar sind und neue Geräteformen ermöglichen. Skaaltec AG bringt mit «Smart VNS» ein tragbares, nicht-invasives Neurorehabilitationssystem für Schlaganfallpatientinnen und -patienten auf den Markt, das über eine Ohrmuschel Nervenstimulation automatisch mit Bewegung und ganz ohne Operation koppelt. UNOMR AG wiederum hat eine patentierte Nanoporenplattform entwickelt, die erstmals eine präzise Einzelmolekülanalyse ganzer Proteine erlaubt und damit die Datenlücke hinter über neunzig Prozent der klinischen Medikamentenfehlschläge schliessen soll.

Kategorie «Start-ups (Rising Stars)»

Apheros AG setzt auf eine patentierte Metallschaum-Technologie zur Flüssigkühlung von Hochleistungs-IT, die dank hoher Oberfläche und offener Porosität überlegene Kühlleistung und Skalierbarkeit bietet. EDWATEC AG bringt optische Verstärkung direkt auf millimetergrosse Photonikchips und ersetzt mit ihren Wellenleiterverstärkern sperrige Glasfaserlösungen in KI-Rechenzentren. Voltiris SA schliesslich stellt Solarmodule her, die dank spektraler Filter kompatibel mit Gewächshauskulturen sind: Pflanzenrelevantes Licht wird durchgelassen, das Restlicht emissionsfrei zur Stromproduktion genutzt.

Kategorie «Industry Innovation»

Exitflex SA produziert ein modulares Zubehör-Ökosystem für professionelle Airless-Farbspritzgeräte, das Malerbetriebe effizienter und nachhaltiger arbeiten lässt. HeiQ GrapheneX AG ermöglicht mit einer porösen Graphenmembran anodenfreie Lithiummetallbatterien mit doppelter Energiedichte: eine Drop-in-Lösung, die etwa die Reichweite von Drohnen deutlich erhöht. Sefar AG hat eine patentierte, PFAS-freie PESU-Nanofasermembran für anspruchsvolle Filtration entwickelt, die Nanofasern mit Plasmabeschichtung kombiniert.

Bühne frei am Open-i

Am 25. November 2026 präsentieren die Finalisten ihre Projekte an der Swiss Technology Award Night vor Publikum; die Gewinner dürfen tags darauf zusätzlich auf der Open-i-Bühne auftreten. Sie profitieren zudem von einem Unterstützungspaket für Marketing, Kommunikation und Geschäftskontakte im Folgejahr.

Der Blick auf frühere Jahrgänge zeigt: Viele STA-Finalisten haben sich langfristig am Markt etabliert und ist ein Indiz dafür, dass die Jury ein gutes Gespür für tragfähige Technologien hat.


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