Nach dem Zusammenschluss mit Baloise führt Helvetia die langjährige Zusammenarbeit mit dem Touring Club Schweiz weiter und baut sie aus. Im Fokus stehen Fahrzeugversicherung, Mobilitätsdienstleistungen und neu auch der Rechtsschutz.
Seit 1994 arbeitet der TCS mit der ehemaligen Baloise zusammen. Mit der Fusion zu Helvetia stand die Frage im Raum, was aus dieser Verbindung wird. Die Antwort fällt deutlich aus: Der grösste Mobilitätsclub und der führende Allbranchenversicherer der Schweiz haben einen neuen Rahmenvertrag unterzeichnet. Die künftige Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Fahrzeugversicherung, den Rechtsschutz und Mobilitätsdienstleistungen. Zudem prüfen die Partner weitere Kooperationsmöglichkeiten.
Gemeinsam 3,65 Millionen Kundinnen und Kunden
«Für unsere zusammen rund 3,65 Millionen Kundinnen und Kunden beziehungsweise Mitglieder in der Schweiz bündeln Helvetia und der TCS auch künftig ihre Kräfte», sagt Martin Jara, CEO von Helvetia Schweiz. Die Rollen sind klar verteilt: Der TCS bringt seine Kompetenz in Mobilität und Rechtsschutz ein, Helvetia ihre Versicherungs- und Vertriebsstärke sowie ihre Marktpräsenz.
Assista wird Rechtsschutzpartnerin
Die eigentliche Neuerung betrifft den Rechtsschutz. Ab dem 1. Januar 2028 wird die Assista Rechtsschutz AG, eine Tochter des TCS, Partnerin von Helvetia in diesem Versicherungszweig. Für einen Versicherer, der im Privatkundengeschäft breit aufgestellt ist, ist das ein strategisch relevanter Schritt.
Jürg Wittwer, Generaldirektor des TCS, spricht von einer Partnerschaft, die auf Vertrauen, Kompetenz und gemeinsamen Werten beruhe. Der neue Rahmenvertrag schaffe die Grundlage für künftige Lösungen für die Mitglieder.
Für bestehende Kundinnen und Kunden ändert sich vorerst nichts: Leistungen, Services und Ansprechpersonen bleiben gleich. Ob die Fusion am Ende mehr ist als Kontinuität, wird sich spätestens 2028 zeigen.