Celonis in der Schweiz: Spezialist für Process-Mining und Kundennähe

Seit Mai 2025 sorgt Celonis mit einem Standort in Zürich dafür, dass Prozesse system-, abteilungs- und organisationsübergreifend auch in der Schweiz funktionieren und gehostet werden. Das 14 Jahre alte, in […]


Celonis in der Schweiz: Spezialist für Process-Mining und Kundennähe. Vincent Leber, VP Sales & Country Director Schweiz.

Celonis in der Schweiz: Spezialist für Process-Mining und Kundennähe. Vincent Leber, VP Sales & Country Director Schweiz.

Celonis in der Schweiz: Spezialist für Process-Mining und Kundennähe. Vincent Leber, VP Sales & Country Director Schweiz.

Seit Mai 2025 sorgt Celonis mit einem Standort in Zürich dafür, dass Prozesse system-, abteilungs- und organisationsübergreifend auch in der Schweiz funktionieren und gehostet werden. Das 14 Jahre alte, in München gegründete Unternehmen, ist mit seinen hohen Anforderungen an Datenschutz und Prozess­transparenz besonders interessant. Mit Blick auf Digitalisierung, Effizienzsteigerung und KI-gestützte Prozessintelligenz steht Celonis an einem Wendepunkt zwischen globalem Tech-Player und lokaler Relevanz.

Thebrokernews spricht mit Vincent Leber, Vice-President Sales & Country Managing Director Schweiz bei Celonis über Vision, Strategie und Herausforderungen für den Schweizer Markt.

Was war der ausschlaggebende Grund dafür, dass Celonis, im Mai 2025 ein Büro in Zürich eröffnet hat und nicht schon früher?

Seit der Gründung von Celonis sind wir auch auf dem Schweizer Markt aktiv. Schon früh konnten wir bedeutende Kunden gewinnen, die wir seither begleiten. Die Eröffnung unseres Büros in Zürich und der Aufbau lokaler Rechenzentrumskapazitäten sind die logische Weiterentwicklung dieser engen Partnerschaften. Beide Schritte haben wir bewusst aufeinander abgestimmt. Durch die Bereitstellung der Rechenzentrumskapazitäten  wollen wir Schweizer Unternehmen DSG-konforme Datenverarbeitung ermöglichen und zugleich näher an unseren Kunden sein. Dass wir diese Schritte nicht früher gegangen sind, lag an unserem hohen Qualitätsanspruch: Nachhaltige Infrastruktur braucht Zeit, Präzision und partnerschaftliche Abstimmung – Werte, die wir mit unseren Schweizer Kunden wie Hitachi Energy, Novartis, Syngenta, Zurich Insurance und weiteren Schweizer Versicherungen teilen. Hier wollten wir keine Kompromisse eingehen.

Welche Bedeutung hat die Möglichkeit, Daten künftig in Schweizer Rechenzentren zu hosten, insbesondere für regulierte Branchen wie Versicherungen und Banken?

Gerade für Banken und Versicherungen ist es von zentraler Bedeutung, Daten innerhalb der Schweiz zu verarbeiten. Durch unser lokales Hosting erleichtern wir die Einhaltung strenger Datenschutz- und Compliance-Vorgaben und schaffen zugleich die Grundlage für den rechtskonformen Einsatz moderner Technologien wie Process Intelligence und KI.

Wie macht Celonis operative Risiken (Compliance, Wartezeiten etc.) sichtbar und welche Rolle spielt Prozessintelligenz, um Wartezeiten, fehlende Dokumente oder Brüche im Schadenworkflow zu identifizieren und systematisch zu reduzieren?

Unsere Process-Intelligence-Plattform macht unsichtbare Prozesse sichtbar – insbesondere dort, wo klassische Business-Intelligence-Systeme an ihre Grenzen stossen. Dafür analysiert sie die internen Abläufe in einem Unternehmen systemübergreifend und zeigt, wo diese vom Soll abweichen, etwa durch umgangene Genehmigungsschritte oder Verstösse durch Segregation-of-Duties-Regeln (Funktionstrennung). Diese End-to-End-Transparenz macht regulatorische Risiken im Tagesgeschäft nicht nur rückblickend überprüfbar, sondern auch proaktiv steuerbar, etwa durch automatisierte (Kontroll)Mechanismen, Alerts, KI-gestützte Empfehlungen und KI-Agenten.

Gleichzeitig identifiziert die Plattform operative Schwachstellen wie Wartezeiten, fehlende Dokumente, doppelte Prüfungen oder Medienbrüche. So zeigt sie auf, wo sich Optimierungspotenzial verbirgt: datenbasiert und auf die jeweilige Schadensart zugeschnitten. Wir gehen sogar noch einen Schritt weiter: Über speziell entwickelte Applikationen, Automatisierungen und agentenbasierte KI können Unternehmensprozesse direkt aus der Celonis-Plattform heraus gesteuert und verbessert werden. Die Software liefert also nicht nur datenbasierte Handlungsempfehlungen, sondern setzt diese auch automatisiert um.

Das Ergebnis sind effizientere, resilientere und regelkonforme Prozesse. So können Unternehmen ihre Prozesseffizienz erhöhen und greifbare Mehrwerte erzielen.

Welche Herausforderungen sehen Sie bei Schweizer Unternehmen im Spannungsfeld zwischen Innovationsdruck und Regulatorik und wie kann Celonis hier sinnvoll unterstützen?

Die grösste Herausforderung besteht aktuell darin, neue Technologien wie KI und Automation produktiv einzusetzen, ohne dabei Compliance-Risiken einzugehen. Genau hier setzt Celonis an: Wer seine Prozesse versteht, kann neue Technologien wie KI kontrolliert nutzen. Unsere Plattform schafft die dafür notwendige Transparenz. So können Effizienzpotenziale gehoben und regulatorische Anforderungen von Anfang an auf Prozessebene abgebildet und proaktiv gemanagt werden.

Unternehmen, die ihre Prozesse intelligent steuern, profitieren langfristig: Sie können deutlich schneller auf neue regulatorische Rahmenbedingungen reagieren und stärken gleichzeitig die Innovationsfähigkeit ihrer Organisation. Process Intelligence wird im Spannungsfeld zwischen Innovationsdruck und Regulatorik also zum entscheidenden Hebel.

Welche Marktsegmente möchten Sie in der Schweiz vorrangig adressieren, und welchen Reifegrad sehen Sie bei Schweizer Unternehmen in Bezug auf Process-Mining?

In der Schweiz adressieren wir vorrangig Branchen, die hohe Anforderungen an operative Exzellenz und regulatorische Sicherheit stellen. Dazu zählen Finanzdienstleister, Versicherungen, Unternehmen der Life-Sciences-Branche, produzierende Unternehmen sowie Energieversorger und zunehmend auch Einzelhändler und Konsumgüterhersteller. Gerade in Bereichen mit hohen Prozessvolumina, volatilen Lieferketten oder engen Margen schafft unsere Plattform Transparenz und steuerbare Effizienz.

Was den Reifegrad bei Process Mining betrifft, zeigt sich ein differenziertes Bild: Einige Vorreiter haben die Technologie bereits integriert, andere stehen noch am Anfang. Wichtig dabei: Process Mining ist nur ein Baustein unserer Plattform. Celonis steht für umfassende Process Intelligence mit dem klaren Anspruch, Prozesse nicht nur zu analysieren, sondern auch operativ zu steuern, KI produktiv nutzbar zu machen und geschäftskritische Abläufe nachweislich zu optimieren.

Denn ohne tiefes Wissen über die eigenen Prozesse, ohne echte Prozessintelligenz, bleibt jede KI-Strategie wertlos. Unser Ansatz «No AI without PI» kommt nicht von ungefähr: Process Intelligence ist ein zentraler Enabler für den erfolgreichen KI-Einsatz. Insgesamt beobachten wir in diesem Zusammenhang eine zunehmende Sensibilisierung sowie eine deutlich gestiegene strategische Relevanz in der Schweiz.

Wie erklären Sie einem Schweizer Unternehmen, das erstmals von Process-Intelligence hört, den Mehrwert eines digitalen Prozesszwillings in wenigen Sätzen?

Process Intelligence ist die Grundlage für den digitalen Zwilling Ihrer Geschäftsprozesse: ein lebendiges Abbild, das zeigt, wie Ihre Abläufe tatsächlich funktionieren. So erkennen Sie in Echtzeit, wo Engpässe, Ineffizienzen oder Compliance-Risiken entstehen. Auf dieser Basis können Sie Geschäftsabläufe nicht nur analysieren, sondern auch gezielt eingreifen und optimieren.

Der digitale Zwilling dient also nicht dem retrospektiven Reporting, sondern ist ein operatives Steuerungssystem. Erst auf dieser Basis entfalten Technologien wie Automatisierung und KI ihr volles Potenzial. Wer seine Prozesse wirklich versteht, kann sie resilient gestalten, regulatorisch absichern und effektiv verbessern und so Innovation und Regulatorik in Einklang bringen.

Am Round Table zeigte sich, wie stark beschädigte oder unvollständige Daten realen Schadenprozessen schaden können. Wie hilft Celonis, diese «blinden Flecken» sichtbar zu machen und Zielkonflikte zu erkennen?

Fehlende Transparenz ist die Hauptursache für Probleme bei der Schadenbearbeitung. Genau hier setzt unsere Technologie an. Indem sie Abläufe systemübergreifend und in Echtzeit offenlegt und mit vollständigem Kontext anreichert, macht sie Prozess- und Datenbrüche sichtbar, identifiziert ineffiziente manuelle Übergaben und zeigt Abweichungen vom Soll-Prozess auf.

Unternehmen erkennen somit nicht nur, dass ein Prozess stockt, sondern auch wo und warum, inklusive der zugrunde liegenden Ursachen. Gleichzeitig werden auch interne Zielkonflikte aufgedeckt, beispielsweise wenn die Schadenabteilung schnelle Auszahlungen priorisiert, während das Finanzteam auf Budgeteinhaltung achtet.

Das Ergebnis ist eine gemeinsame, faktenbasierte Entscheidungsgrundlage über Abteilungsgrenzen hinweg. Unternehmen können ihre Prozesse somit optimal gestalten und sind kundenorientiert, effizient und regelkonform.

Für welche Branchen in der Schweiz sehen Sie aktuell das grösste Potenzial für Process Mining bzw. Process Intelligence und wo liegt der grösste messbare Mehrwert?

Wir sehen besonders grosses Potenzial in den Bereichen Versicherungen, Banken, Life Sciences, Industrie, Retail und Consumer Goods. Sie alle zeichnen sich durch einen hohen Digitalisierungsgrad und komplexe Prozesslandschaften aus und sind geprägt von der Notwendigkeit, Effizienz, Kundenerlebnis und Compliance in Einklang zu bringen.

Versicherungen müssen Schaden- und Underwritingprozesse beschleunigen, regulatorisch absichern und zugleich ein exzellentes Kundenerlebnis bieten. Process Intelligence liefert hier die nötige Transparenz, um Durchlaufzeiten zu verkürzen, Dunkelverarbeitung zu steigern und operative Risiken frühzeitig zu erkennen.

Banken profitieren von automatisierter Kontrolle regulatorischer Vorgaben, verbesserten Straight-Through-Processing-Raten und einer gezielteren Steuerung ihrer Front- und Backoffice-Prozesse.

Life-Sciences-Unternehmen benötigen vollständige End-to-End-Transparenz über Research and Development, globale Produktions-, Qualitäts-, Zulassungs- und F&E-Prozesse hinweg, das ideale Einsatzfeld für digitale Zwillinge.

Die produzierende Industrie steht unter massivem Effizienzdruck, ob bei Supply-Chain-, Produktions- oder Order-to-Cash-Prozessen. Celonis macht Materialflüsse, Engpässe und Wiederholungsschleifen in Echtzeit sicht- und steuerbar.

Retailer arbeiten mit komplexen und oft stark fragmentierten Prozessketten, die sich vom Einkauf über die Logistik bis zum Point of Sale erstrecken. Mithilfe von Process Intelligence können Warenflüsse, Lagerreichweiten, Retouren und saisonale Peaks besser gesteuert und die Verfügbarkeit verbessert werden.

Konsumgüterhersteller stehen unter hohem Innovations- und Preisdruck bei gleichzeitig komplexen, international verzweigten Lieferketten. Process Intelligence ermöglicht eine datengestützte Synchronisierung von Forecasting, Produktion und Distribution, um schneller und flexibler auf Marktveränderungen zu reagieren.

Konkret bedeutet das: Der Mehrwert von Process Intelligence zeigt sich dort, wo Prozesse messbar schneller, stabiler und regelkonformer werden. Unternehmen können etwa Durchlaufzeiten in Schaden- oder Rechnungsprozessen reduzieren, die First‑Time‑Right‑Rate erhöhen und so Nacharbeit vermeiden oder den Automatisierungsgrad deutlich steigern. Ergänzend werden Reklamations- und Eskalationsquoten gesenkt, Working‑Capital‑Kennzahlen wie DSO, DPO oder Lagerreichweite verbessert und Compliance‑KPIs, etwa zu Segregation‑of‑Duties‑Verstößen, transparent und steuerbar gemacht.

All diese Kennzahlen entfalten ihren vollen Mehrwert erst, wenn sie kontextualisiert betrachtet werden. Process Intelligence ermöglicht nicht nur zu messen, was passiert, sondern auch zu verstehen, warum es passiert.

Wie lange dauert es typischerweise, bis erste messbare Erfolge sichtbar werden?

In der Regel sehen unsere Kunden innerhalb weniger Wochen konkrete Ergebnisse. Diese ersten Quick Wins entstehen beispielsweise durch reduzierte Durchlaufzeiten oder eine erhöhte Automatisierungsquote. Der nachhaltige Mehrwert entfaltet sich dann durch kontinuierliche Prozessverbesserung: Viele Kunden skalieren innerhalb weniger Monate von einzelnen Pilotprozessen auf unternehmensweite Initiativen und heben damit zunehmend auch strategisches Potenzial.

Welche Aspekte der Schadenbearbeitung eignen sich besonders gut für Process-Mining und warum?

Hohe Volumina, komplexe Prüfpfade und regulatorischer Druck machen die Schadenbearbeitung zum idealen Einsatzfeld. Besonders gut eignen sich:

Prozess von der Schadenmeldung bis zur Auszahlung: Process Mining zeigt, wo es hakt, beispielsweise durch Medienbrüche, manuelle Prüfungen oder redundante Bearbeitungsschleifen.

Identifizierung von Dunkelverarbeitung vs. manuelle Bearbeitung: Unternehmen erkennen, welche Schadenarten automatisiert durchlaufen und wo Potenziale für höhere STP-Quoten (Straight Through Processing) liegen.

Überprüfung der Regelkonformität und der Einhaltung von Prüfpfaden: Die Plattform macht sichtbar, ob interne Kontrollsysteme eingehalten werden und ob Freigaben, Dokumentationen oder Risikoklassifizierungen vollständig und korrekt erfolgen.

Verbesserung der Nachbearbeitungs- und Eskalationsraten: Welche Schadenarten führen zu Rückfragen? Welche zu Mehrarbeit? Mit diesen Informationen lassen sich Ursachen gezielt beheben.

Verbesserung des Kundenerlebnisses: Indem Bearbeitungszeiten und Rückkopplungsschleifen transparent werden, lassen sich Kundenkontaktpunkte, gerade bei sensiblen Schadenfällen, verbessern.

Welche technologischen Entwicklungen erwarten Sie in den nächsten Jahren im Bereich Process-Intelligence und KI und wie positioniert sich Celonis dafür?

Wir erwarten, dass sich Process Intelligence in den kommenden Jahren noch stärker zur zentralen Steuerungsschicht für den Einsatz von KI in Unternehmen entwickelt.

Ein Schlüsselthema dabei ist agentenbasierte KI: autonome, datengestützte Software-Agenten, die Prozesse auf Basis von Process Intelligence nicht nur überwachen, sondern aktiv steuern. Diese Technologie war der große Tech-Hype des vergangenen Jahres und ist mit Celonis bereits heute produktiv im Einsatz. Das Potenzial ist enorm und noch lange nicht ausgeschöpft. Wir werden agentische KI daher konsequent weiterentwickeln, insbesondere im Zusammenspiel mit intelligenter Prozessorchestrierung.

Ein weiteres Zukunftsfeld sind Prozessnetzwerke, also kollaborative Plattformen, die unternehmensübergreifende Abläufe abbilden, etwa in der Schadenregulierung zwischen Versicherern, Partnerbetrieben und Dienstleistern. Auch hier stellt Process Intelligence die Grundlage für Transparenz, Effizienz und Steuerbarkeit dar.

Darüber hinaus wollen wir unsere Plattform gezielt zur zentralen operativen Basis für Unternehmens-KI ausbauen. Dazu kooperieren wir eng mit Hyperscalern und Technologieführern wie Microsoft, Databricks oder AWS. So stärken wir unsere Vorreiterrolle bei der Operationalisierung von KI im Kontext realer Geschäftsprozesse.

Durch welches operative Modell, z. B. Cloud, On-Premise, hybride Lösung, bedienen Sie Schweizer Kunden, und wie flexibel sind Sie bezüglich unterschiedlicher IT-Infrastruktur?

Celonis bietet Schweizer Unternehmen maximale Flexibilität bei der technischen Umsetzung. Unsere Plattform ist cloud-nativ konzipiert, unterstützt aber auch hybride Szenarien, bei denen besonders sensible Daten in der bestehenden IT-Infrastruktur des Kunden verbleiben (Data-in-Place-Modelle). Seit Mai 2025 nutzen wir zudem ein lokales Rechenzentrum in der Schweiz. Damit ermöglichen wir hochregulierten Branchen wie der Finanz- und Versicherungswirtschaft eine DSGVO-konforme Datenverarbeitung.

Celonis lässt sich nahtlos in bestehende Systemlandschaften integrieren, darunter ERP- und CRM-Systeme wie SAP oder Salesforce, und erfüllt höchste Anforderungen an Sicherheit und Governance, etwa im Hinblick auf FINMA-, GxP- oder DSGVO-Vorgaben.

Ein weiterer Vorteil ist unsere lokale Präsenz in Zürich. Sie ermöglicht kurze Wege in der Kundenbetreuung und eine enge Abstimmung mit den IT- und Sicherheitsteams vor Ort. Gerade in einem sensiblen Marktumfeld ist dies ein klarer Vorteil.

Wo sehen Sie Celonis in fünf Jahren, insbesondere in der Schweiz, und was sind Ihre wichtigsten strategischen Ziele für diesen Markt?

Celonis hat sich als Standard für datenbasierte Prozessoptimierung und -steuerung etabliert. Wir haben unsere Kundenbeziehungen skaliert, unser Team vor Ort weiter ausgebaut und gemeinsam mit Partnern branchenspezifische Lösungen entwickelt, beispielsweise für die Schadenbearbeitung oder für regulatorische Anforderungen.

Dabei folgen wir einer klaren Überzeugung: Künstliche Intelligenz entfaltet ihren Mehrwert erst auf Basis echter Prozessintelligenz. Deshalb investieren wir nicht nur in Technologie, sondern auch in Know-how. In Zusammenarbeit mit Schweizer Universitäten bilden wir die nächste Generation von Process-Mining- und Process-Intelligence-Experten aus.

«No AI without PI» ist für uns das Leitmotiv: Es macht deutlich, dass unsere Kunden ihre Prozesse nicht nur analysieren, sondern auch operativ KI-gestützt steuern können und somit den Sprung von punktueller Optimierung zur intelligenten Transformation schaffen.

Die Fragen hat Binci Heeb gestellt.

Vincent Leber ist Vice President & Country Leader Schweiz bei Celonis und verantwortet das Schweizer Geschäft des Weltmarktführers für Process Intelligence. Als langjähriger Top-Manager – unter anderem in leitender Funktion bei Salesforce – gilt er als ausgewiesener Experte für digitale Transformation und Enterprise Sales. Im Interview gibt er fundierte Einblicke in die Prozessoptimierung und die technologische Weiterentwicklung des Schweizer Marktes.

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Tags: #Celonis #Kundennähe #Process-Mining