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		<title>Schweizer Innovationskraft im Rampenlicht: Finalisten des Swiss Technology Award 2026 stehen fest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 09:10:27 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Swiss Technology Award 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Neun Schweizer Unternehmen haben sich für das Finale des Swiss Technology Award 2026 qualifiziert: von ultradünnen Festkörperbatterien über Neurorehabilitation bis zu graphenbasierten Batteriemembranen. Die Entscheidung fällt am 26. November an [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Neun Finalisten sind gekürt und konkurrieren um die renommierteste Technologieauszeichnung der Schweiz.</span></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neun Schweizer Unternehmen haben sich für das Finale des Swiss Technology Award 2026 qualifiziert: von ultradünnen Festkörperbatterien über Neurorehabilitation bis zu graphenbasierten Batteriemembranen. Die Entscheidung fällt am 26. November an der Swiss Technology Award Night im Rahmen von Open-i.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus über 120 Bewerbungen hat die Fachjury des Swiss Technology Award (STA) neun Finalisten gekürt, die um die renommierteste Technologieauszeichnung des Landes konkurrieren. Seit 38 Jahren zeichnet der STA Schweizer Innovationen mit überdurchschnittlichem Marktpotenzial und hohem Neuigkeitswert aus. Die Gewinner werden am 26. November 2026 im Rahmen von Open-i, der führenden Schweizer Innovationsplattform, gekürt.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Kategorie «Inventors»</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://btry.ch/" target="_blank" rel="noopener">BTRY AG</a> entwickelt haarfeine, flexible Festkörperbatterien für IoT, Medtech und Konsumelektronik, die bis 150 °C stabil und schnell ladbar sind und neue Geräteformen ermöglichen. <a href="https://www.thebrokernews.ch/future-of-health-grant-kuert-sieben-startups-aus-352-bewerbungen/">Skaaltec AG</a> bringt mit «Smart VNS» ein tragbares, nicht-invasives Neurorehabilitationssystem für Schlaganfallpatientinnen und -patienten auf den Markt, das über eine Ohrmuschel Nervenstimulation automatisch mit Bewegung und ganz ohne Operation koppelt. <a href="https://unomr.com/" target="_blank" rel="noopener">UNOMR AG</a> wiederum hat eine patentierte Nanoporenplattform entwickelt, die erstmals eine präzise Einzelmolekülanalyse ganzer Proteine erlaubt und damit die Datenlücke hinter über neunzig Prozent der klinischen Medikamentenfehlschläge schliessen soll.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Kategorie «Start-ups (Rising Stars)»</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.apheros.ch/" target="_blank" rel="noopener">Apheros AG</a> setzt auf eine patentierte Metallschaum-Technologie zur Flüssigkühlung von Hochleistungs-IT, die dank hoher Oberfläche und offener Porosität überlegene Kühlleistung und Skalierbarkeit bietet. <a href="https://www.edwatec.com/" target="_blank" rel="noopener">EDWATEC AG</a> bringt optische Verstärkung direkt auf millimetergrosse Photonikchips und ersetzt mit ihren Wellenleiterverstärkern sperrige Glasfaserlösungen in KI-Rechenzentren. <a href="https://voltiris.com/" target="_blank" rel="noopener">Voltiris SA</a> schliesslich stellt Solarmodule her, die dank spektraler Filter kompatibel mit Gewächshauskulturen sind: Pflanzenrelevantes Licht wird durchgelassen, das Restlicht emissionsfrei zur Stromproduktion genutzt.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Kategorie «Industry Innovation»</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.exitflex.com/" target="_blank" rel="noopener">Exitflex SA</a> produziert ein modulares Zubehör-Ökosystem für professionelle Airless-Farbspritzgeräte, das Malerbetriebe effizienter und nachhaltiger arbeiten lässt. <a href="https://www.heiq.com/de/gamechanger/heiq-graphenex-plattform-f%C3%BCr-por%C3%B6se-graphenmaterialien" target="_blank" rel="noopener">HeiQ GrapheneX AG</a> ermöglicht mit einer porösen Graphenmembran anodenfreie Lithiummetallbatterien mit doppelter Energiedichte: eine Drop-in-Lösung, die etwa die Reichweite von Drohnen deutlich erhöht. <a href="https://sefar.ch/" target="_blank" rel="noopener">Sefar AG</a> hat eine patentierte, PFAS-freie PESU-Nanofasermembran für anspruchsvolle Filtration entwickelt, die Nanofasern mit Plasmabeschichtung kombiniert.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Bühne frei am Open-i</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Am 25. November 2026 präsentieren die Finalisten ihre Projekte an der Swiss Technology Award Night vor Publikum; die Gewinner dürfen tags darauf zusätzlich auf der Open-i-Bühne auftreten. Sie profitieren zudem von einem Unterstützungspaket für Marketing, Kommunikation und Geschäftskontakte im Folgejahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Blick auf frühere Jahrgänge zeigt: Viele STA-Finalisten haben sich langfristig am Markt etabliert und ist ein Indiz dafür, dass die Jury ein gutes Gespür für tragfähige Technologien hat.</p>
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		<title>Dennis Giavina wird neuer CTO Schweiz bei Helvetia</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 07:42:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[Helvetia besetzt die Position des Chief Technology Officer (CTO) Schweiz neu: Per 1. Oktober 2026 übernimmt Dennis Giavina diese Funktion und wird Mitglied der Leitung der Markteinheit Schweiz. Er tritt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Dennis Giavina, neuer CTO per 1. Oktober 2026.</span></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Helvetia besetzt die Position des Chief Technology Officer (CTO) Schweiz neu: Per 1. Oktober 2026 übernimmt Dennis Giavina diese Funktion und wird Mitglied der Leitung der Markteinheit Schweiz. Er tritt die Nachfolge von Sandra Hürlimann an, die zum gleichen Datum als neu geschaffene Chief Technology &amp; Transformation Officer (CTTO) in die Konzernleitung der Helvetia Baloise Gruppe wechselt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser internen Nachfolgeregelung will Helvetia die Kontinuität im laufenden Fusionsprozess sicherstellen. Giavina ist seit 2018 im Unternehmen tätig und leitete zuletzt als Head Core Life die Weiterentwicklung und Integration der Lebensversicherungsplattformen. Zuvor verantwortete er als Programmleiter mehrere zentrale IT-Transformationsprojekte. Vor seiner Zeit bei Helvetia sammelte er Erfahrung als Senior Enterprise Architect bei der SBB sowie in verschiedenen Beratungsunternehmen. Er hat einen Informatik-Abschluss der FHNW und einen MAS in Information Systems Management.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CEO Schweiz Martin Jara begründet die Wahl mit Giavinas Fähigkeit, strategisches Denken mit Umsetzungsstärke zu verbinden: zentrale Eigenschaften für die anstehende Integration der IT-Landschaft. Zugleich dankte er Hürlimann für ihren Einsatz in den ersten Monaten nach der Fusion und wünschte ihr Erfolg in ihrer neuen Rolle als CTTO der Gruppe.</p>
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					<![CDATA[Dennis Giavina, neuer CTO per 1. Oktober 2026.]]>
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		<title>Vier neue Insurtechs, ein Software-Riese und ein Preis mit fünf Trophäen</title>
		<link>https://www.thebrokernews.ch/vier-neue-insurtechs-1-preis-mit-5-trophaeen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 02:00:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Innovation kennt keine Betriebsferien.</span></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Sommer ist vorbei, der Terminkalender des Swiss InsurTech Hub ist es nicht: Zum Auftakt des zweiten Halbjahres versammelte die Community gleich vier neue Insurtechs, einen frisch gewonnenen Sponsoring-Partner und die Vorfreude auf den fünften Geburtstag des Verbands. Innovation, so viel ist klar, kennt keine Betriebsferien.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Silvia Signoretti, die Präsidentin des <a href="https://swissinsurtech.com/" target="_blank" rel="noopener">Swiss InsurTech Hub</a> (SIH) eröffnete die General Assembly mit dem Verweis auf die Dichte der kommenden Wochen. Bereits am 3. September fand der <a href="https://www.thebrokernews.ch/resilienz-ist-kein-produkt-sondern-oekosystem/">Risk Resilience Summit</a> statt, eine Kooperation mit Swiss Re und mehreren Partnern, die restlos ausgebucht war. Zudem öffnete eine «Innovation Discovery Alley», in der Insurtechs und Swiss-Re-Lösungen wie RDS und <a href="http://chrome-extension://efaidnbmnnnibpcajpcglclefindmkaj/https://mailing-ircockpit.eqs.com/crm-mailing/a21e80ec-571e-1015-b4d5-273805d60f5f/3b115e80-2577-48f7-b8d7-12770297d077/bbdfcc32-bda5-4189-acb8-427a982d22df/Swiss_Re_PR_FathomAcquisition_DE.pdf">Fathom</a> gezeigt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtiger für die Szene selbst dürfte allerdings ein anderes Datum sein: der 10. September als Deadline für die Bewerbung zum <a href="https://swissinsurtech.com/" target="_blank" rel="noopener">Swiss InsurTech of the Year Award</a>. Der Anlass fällt dieses Jahr mit dem fünften Geburtstag des Verbands zusammen und wird am 1. Dezember gefeiert mit einer Jury aus, wie Signoretti betonte, «sehr seniorigen Führungspersönlichkeiten der Versicherungsbranche», deren vollständige Zusammensetzung erst in den kommenden Tagen bekanntgegeben wird. Fünf Trophäen sind bereits bestellt: eine für den Gesamtsieger, vier für die Kategoriepreise. Ergänzt wird das Herbstprogramm durch eine neue Veranstaltung mit <a href="https://millennials4boards.com/" target="_blank" rel="noopener">Millennials4Boards</a> am 27. Oktober in Zürich. Dieses umgekehrtes Pitching-Format stellt potenzielle Verwaltungsräte und Beiräte den Insurtechs vor, statt umgekehrt.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Adnovum steigt als Sponsor ein</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Dr. Christian Straube stellte sich erstmals <a href="https://www.adnovum.com/de/" target="_blank" rel="noopener">Adnovum</a> als neuer Sponsoring-Partner des SIH vor. Der Technologie- und Beratungsdienstleister mit Schwerpunkt Digital Resilience positioniert sich im Spannungsfeld zwischen notwendiger Anpassungsgeschwindigkeit und regulatorischer Stabilität und somit jenem «Transformationsparadox», wie Straube es nannte, in dem Versicherer gleichzeitig schnell und compliant Veränderungen umsetzen müssen. Adnovums Motivation für die Sponsoring-Partnerschaft in diesem Kontext:  Insurtechs liefern die Innovation, Adnovum sorgt dafür, dass Versicherer sie sicher und skalierbar übernehmen können. Erste Gespräche laufen bereits mit verschiedenen InsurTechs des SIH.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum von Straubes Präsentation stand ein neues Angebot, die «AI-native Software Delivery». Anders als aktuelle GenAI-Generatoren für die Applikationsentwicklung besteht die Factory aus vier Komponenten, die den gesamten Entzugrunde reine Coding-Tools liefere sie nicht nur Code, sondern awicklungszyklus abdecken und so nicht nur Code, sondern saubere Requirements in auditierbare, wartbare und erweiterbare Software überführt, die regulatorischen Anforderungen entspricht, wahlweise mit fixem Outcome oder auf Pay-per-Use-Basis. Für Insurtechs, die zwischen Kundenwachstum und knappen Engineering-Ressourcen jonglieren, soll das Modell Kapazität kurzfristig skalierbar machen, ohne dass technische Schulden oder Compliance-Lücken entstehen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Capitalwise: eine gemeinsame Uhrzeit für Kapital</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Akanksha Rais, Gründerin und CEO von <a href="https://capitawise.ai/" target="_blank" rel="noopener">Capitalwise</a>, adressiert ein Problem, das ihr aus über 20 Jahren Versicherungserfahrung vertraut ist: Reserving, Kapitalplanung, Solvenzanalyse und Investment-Portfolio laufen bei den meisten Versicherern getrennt, mit dem Ergebnis, dass Reportings mehrere Wochen brauchen und bei Ankunft im Vorstand bereits veraltet sind. Capitalwise verbindet diese vier Bereiche auf einer Plattform, berechnet verfügbares Kapital in Echtzeit und ermöglicht Stresstest-Simulationen, die sonst Tage dauern. Partnerschaften mit Parameta Solutions (TP ICAP) und VisGRC sollen zusätzlich Echtzeit-Marktdaten in die Risikoregister der Versicherer einspeisen. Die Lösung versteht sich explizit als Ergänzung zu bestehenden Accounting-Systemen wie SAP FSCM, nicht als Konkurrenz.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Liabix: Physik gegen Versicherungsbetrug</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Deutlich technischer wird es bei <a href="https://www.liablix.com/" target="_blank" rel="noopener">Liablix</a>. Das italienische Insurtech rekonstruiert Kfz-Unfälle aus Fotos in 3D und kombiniert dabei künstliche Intelligenz mit einer selbst entwickelten physikbasierten Simulation, ohne Game-Engine-Zukauf, sondern aus einer über 15 Jahre gewachsenen Eigenentwicklung. Das System prüft, ob Schäden, Unfallhergang und Verletzungen konsistent sind, und liefert Versicherern einen standardisierten Betrugsrisiko-Score. Die präsentierten Zahlen sind bemerkenswert: In der Produktivdatenbasis der bestehenden Kunden gelten rund 30 Prozent der Fälle als betrugsverdächtig, 15 bis 20 Prozent bestätigen sich, gegenüber lediglich 2 Prozent, die klassische Methoden aufdecken. Bei teilweise abgelehnten oder gekürzten Ansprüchen resultiere eine Einsparung von 40 bis 80 Prozent des Schadenwerts. Liablix ist bereits in Italien, Deutschland, Spanien und Portugal produktiv im Einsatz, UK und die USA sollen folgen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Briano: Versicherungs-KI für kleine Sprachen</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.briano.ai/" target="_blank" rel="noopener">Briano</a> bringt Erfahrung aus dem Aufbau des grössten Healthtech-Unternehmens Georgiens mit. Das neue Unternehmen automatisiert Kundenkommunikation, Dokumentenprüfung und Schadenbearbeitung im Gesundheitsversicherungsbereich über Sprach- und Chat-Agenten. Es handelt sich um ein Claims-Pilot-Modul und ein Qualitätssicherungstool, das Kundengespräche auswertet. Der Clou liegt in der sprachlichen Spezialisierung: Briano ist gezielt auf «kleine Sprachen» mit weniger als 20 Millionen Sprechern ausgerichtet, für die grosse Sprachmodelle traditionell schlechter funktionieren. Mit über zehn Unternehmenskunden in Georgien, Frankreich, den Benelux-Staaten und Zentralasien – darunter Marktführer wie Tbilisi Insurance und GPI Holdings – deckt Briano bereits mehr als 60 Prozent seines Heimatmarkts ab.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Crashwise: Die Unfallmeldung wird digital</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Den Abschluss machte <a href="https://www.crashwise.app/de" target="_blank" rel="noopener">Crashwise</a>, ein österreichisches Insurtech, das aus über 20 Jahren eigener Versicherungserfahrung entstand. Alle 0,8 Sekunden ereignet sich in Europa ein Verkehrsunfall, dies sind 40 Millionen pro Jahr, und für Flottenbetreiber bedeutet jeder davon im Schnitt 600 Euro zusätzliche Verwaltungskosten durch fehlende Fotos, unvollständige Berichte oder unleserliche Angaben. Crashwise führt Fahrer per KI-Agent direkt am Unfallort durch eine strukturierte, qualitätsgeprüfte Dokumentation, verarbeitet die Daten zu einem verifizierten digitalen Fall und übergibt eine elektronisch signierte Schadenakte an Flotten- und Versicherungssysteme. Seit dem Marktstart im Juni hat Crashwise erste zahlende Kunden gewonnen, eine Pipeline von über 1’000 Flottenentscheidern aufgebaut und Absichtserklärungen für mehr als 30’000 Fahrzeuge gesammelt. Nach dem Gewinn des grössten österreichischen Startup-Wettbewerbs expandiert das Unternehmen nun nach Deutschland und in die Schweiz und sucht Pilotpartner unter den Motorfahrzeugversicherern.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Ein Hub, der wächst</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Vier sehr unterschiedliche Ansätze: Kapitalsteuerung, Betrugserkennung, Gesundheitsautomatisierung und Unfalldokumentation, ein gemeinsamer Nenner: Alle vier Insurtechs adressieren jenen Punkt, an dem Versicherer traditionell am meisten Zeit verlieren, nämlich die Lücke zwischen Ereignis und verlässlicher Information. Dass sich mit AdNovum gleichzeitig ein etablierter Software-Dienstleister dem Hub anschliesst, passt ins Bild: Wer Innovationstempo will, braucht offenbar auch jemanden, der das Tempo hält, ohne die Kontrolle zu verlieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Binci Heeb</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lesen Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/swiss-insurtech-hub-mit-bewegtem-halbjahr-26/">Swiss InsurTech Hub blickt auf ein bewegtes Halbjahr zurück</a></p>
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		<title>Hagelschlag: Fast eine Milliarde Franken Schaden und Rekord im Mittelland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 08:14:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Hagel- und Sturm vom 28. August 2026 hat gemäss ersten Schätzungen des SVV einen privatversicherten Schaden von knapp einer Milliarde Franken verursacht – doppelt so viel wie beim bisherigen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Der Hagel und Sturm vom 28. August 2026 verursachte doppelt so viel Schäden, wie das Rekordereignis im Tessin in 2023.</span></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Hagel- und Sturm vom 28. August 2026 hat gemäss ersten Schätzungen des SVV einen privatversicherten Schaden von knapp einer Milliarde Franken verursacht – doppelt so viel wie beim bisherigen Rekordereignis 2023 im Tessin. Über 100&#8217;000 Fahrzeuge sind betroffen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Vormittag des 28. August zog eine kräftige Gewitterzelle vom Jurabogen über das Mittelland bis in die Ostschweiz, mit Schwerpunkt in den Kantonen Bern, Solothurn, Aargau, Zürich und Thurgau. Hagelkörner mit bis zu fünf Zentimetern Durchmesser sowie schwere Sturmböen richteten an Fahrzeugen, Gebäuden und weiteren Sachwerten erhebliche Schäden an. Der Schweizerische Versicherungsverband SVV beziffert den geschätzten Gesamtschaden auf knapp eine Milliarde Franken. Er ist dait doppelt so hoch wie beim bisherigen Referenzereignis vom August 2023 im Tessin.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Motorfahrzeuge tragen die Hauptlast</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr als 80 Prozent des Schadens entfallen auf Motorfahrzeuge; insgesamt dürften über 100&#8217;000 Fahrzeuge betroffen sein. Rund zehn Prozent des Gesamtschadens fallen unter die Elementarschadendeckung des Schweizer Elementarschadenpools, dem die wichtigsten Privatversicherer des Landes angehören. Der Rest verteilt sich auf weitere Sparten, etwa Betriebsunterbruch- und Zusatzversicherungen. Eduard Held, Geschäftsführer des Elementarschadenpools, betont, das Ereignis zeige, dass das Schweizer Versicherungssystem auch bei Grossschäden funktioniere und die Betroffenen rasch und unkompliziert unterstützt würden.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Digitalisierung beschleunigt die Schadenbearbeitung</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Für Schäden an Fahrzeugen, Hausrat und weiteren privatversicherten Risiken kommt die Privatassekuranz auf, die unmittelbar nach dem Ereignis zusätzliche Ressourcen mobilisierte,  unter anderem in Form von Drive-ins zur Fahrzeugbegutachtung. Viele Schäden lassen sich mittlerweile digital melden und beurteilen, was die Bearbeitung spürbar beschleunigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Gebäudeschäden zeigt sich ein geteiltes Bild: In sieben Kantonen sind Gebäude bei der Privatassekuranz versichert, in den übrigen – darunter die meisten der nun betroffenen Kantone – bei kantonalen Monopolanstalten. Deren Schäden werden separat erhoben und sind in der SVV-Schätzung nicht enthalten. Das Ereignis unterstreicht damit einmal mehr, wie entscheidend leistungsfähige Versicherungsstrukturen für eine rasche Schadenregulierung und die finanzielle Absicherung von Grossereignissen sind.</p>
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		<title>Helvetia Baloise: Starke Zahlen zum Auftakt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 05:50:23 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Helvetia Baloise legt als frisch fusionierte Gruppe eine überzeugende erste gemeinsame Halbjahresbilanz vor und leitet gleichzeitig den nächsten Schritt der Integration ein.</span></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Gruppe erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2026 Underlying Earnings von CHF 631.6 Mio., was einer annualisierten Rendite auf bereinigtem Eigenkapital von 18.7 Prozent entspricht, über der eigenen Zielbandbreite von 16 bis 18 Prozent für die Jahre 2026 bis 2028. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das IFRS-Periodenergebnis fiel mit CHF 84.6 Mio. deutlich tiefer aus, was primär auf eine bereits angekündigte fusionsbedingte Abschreibung von CHF 671.7 Mio. auf immaterielle Vermögenswerte zurückzuführen ist und ohne Einfluss auf die Dividendenfähigkeit. Die Combined Ratio von 92.0 Prozent unterstreicht die Zeichnungsdisziplin, wobei in der Schweiz sämtliche Segmente unter 96.0 Prozent blieben. Für die Auguststurmschäden rechnet die Gruppe mit CHF 120 bis 140 Mio., die erst im zweiten Halbjahr verbucht werden.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Kapitalisierung und Synergien übertreffen Erwartungen</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer geschätzten SST-Quote von rund 270 Prozent und dem S&amp;P-Rating A+ bleibt die Kapitalbasis komfortabel. Bei den Synergien liegt Helvetia Baloise vor Plan: Bereits fast 50 Prozent des langfristigen Ziels von CHF 650 Mio. sind auf Run-Rate-Basis gesichert, weshalb die Jahresendprognose von 50 auf rund 60 Prozent angehoben wird. Die rechtliche Integration in der Schweiz ist abgeschlossen, in Deutschland laufen die Verkaufsstarts über Broker- und gebundenen Kanal.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Führungswechsel für Phase zwei</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Umsetzung der nächsten Integrationsphase schafft die Gruppe die neue Funktion des Chief Technology &amp; Transformation Officer (CTTO), die Integration, Systemmigration, Technologie und KI unter einer Führung bündelt. Sandra Hürlimann, bisher CTO Schweiz, übernimmt die Rolle per 1. Oktober 2026 und zieht in die Konzernleitung ein. Michael Müller (Group Deputy CEO &amp; Chief Integration Officer) und Alexander Bockelmann (Group CTO) verlassen die Konzernleitung per 30. September 2026, beide hatten die erste Integrationsphase massgeblich geprägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Montag folgt ein ausführliches Interview auf thebroker<em>news</em> zu den Zahlen, etc.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>S.O.I. AG feiert fünf Jahre Hypothekar-Kompetenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 02:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im April 2021 startete Asmir Imeri mit einer einfachen, aber ambitionierten Idee: die Welt der Finanzintermediäre enger mit der Welt der Hypotheken zu verbinden. Fünf Jahre später ist aus dieser [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Asmir Imeri und Team feiern und wollen die nächste Wachstumsphase der Hypothekarvermittlung mitgestalten.</span></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im April 2021 startete Asmir Imeri mit einer einfachen, aber ambitionierten Idee: die Welt der Finanzintermediäre enger mit der Welt der Hypotheken zu verbinden. Fünf Jahre später ist aus dieser Einzelinitiative ein etabliertes Unternehmen geworden mit einer digitalen Betriebsplattform, einem eigenen Ausbildungsprogramm und einem der grössten Freelance-Hypothekarteams der Schweiz und einer ausgelassener Geburtstagsfeier.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Asmir Imeri kam nach einer Lehre als Bauzeichner und dem Militärdienst 2007 in die Finanzbranche, 2011 folgte der erste Kontakt mit Hypothekargeschäften. Aus dieser Erfahrung heraus gründete er die <a href="https://soi-ag.ch/" target="_blank" rel="noopener">S.O.I. Strategic Opportunity Investment AG</a> mit dem Ziel, unabhängigen Vermittlerinnen und Vermittlern einen strukturierten Zugang zu Bank-, Versicherungs- und Pensionskassenpartnern zu verschaffen. In den vergangenen Jahren ist daraus, in den Worten des Gründers, «aus ICH ein WIR» geworden, ein dynamisches Ökosystem mit spürbarem Wachstumspotenzial.</p>



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<h6 class="wp-block-heading"><strong>Betriebssystem als digitales Rückgrat</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Kernstück ist das digitale Mortgage Operating System (MOS). Sie erlaubt es unabhängigen Vermittlern, Neu-, Refinanzierungs- und Spezialfinanzierungsdossiers ihrer Kundschaft effizient und in Echtzeit zu bearbeiten, und öffnet gleichzeitig den Zugang zu einem breiten Netzwerk an Finanzierungspartnern. Durch intelligente Prozessautomatisierung reduziert sich der administrative Aufwand im Beratungsalltag spürbar.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Für anspruchsvollere Vorhaben hat sich daneben die Sparte S.O.I. Spezialfinanzierungen etabliert. Sie richtet sich an vermögende Kundinnen und Kunden sowie an Immobilienentwickler und Generalunternehmungen, die komplexe Bau- und Immobilienprojekte von der Konzeptphase bis zur Realisierung strukturiert finanzieren wollen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Ausbildung als zweites Standbein</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Mortgage Operating System investiert die S.O.I. gezielt in die Qualifizierung des Marktes: Mit der S.O.I. Lernwelt bildet das Unternehmen Finanz- und Versicherungsexpertinnen und -experten praxisnah zu Hypothekarspezialisten aus, mit anerkanntem Abschluss und klarem Fokus auf die Anwendung im Beratungsalltag. Damit schliesst sich der Kreis, den Imeri von Beginn an im Sinn hatte: Finanzintermediäre, Kreditinstitute und Endkundschaft sollen gleichermassen von einem funktionierenden, nachhaltigen Kreislauf in der Hypothekarfinanzierung profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Getragen wird das Unternehmen heute von einem erweiterten Verwaltungsrat um Asmir Imeri, Avni Izairi, Bruno Schweinzer und Lirim Imeri. Fünf Jahre nach der Gründung ist S.O.I. damit nicht mehr nur die Vision eines Einzelnen, sondern ein Team, das die nächste Wachstumsphase der Hypothekarvermittlung in der Schweiz mitgestalten will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Binci Heeb</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lesen Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/lernen-fuer-die-praxis-die-s-o-i-lernwelt/">Lernen für die Praxis: Die S.O.I. Lernwelt</a></p>
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		<title>Die Illusion der Kontrolle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 02:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Einstein hat gezeigt, dass Zeit und Raum keine festen Grössen sind, sondern von der Perspektive abhängen. In der neuesten Folge von «Paul the Insurer» überträgt Podcast-Host Paul dieses Prinzip auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Zeit und Raum sind keine festen Grössen, sondern hängen von der Perspektive ab.</span></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einstein hat gezeigt, dass Zeit und Raum keine festen Grössen sind, sondern von der Perspektive abhängen. In der neuesten Folge von «Paul the Insurer» überträgt Podcast-Host Paul dieses Prinzip auf die Versicherungsbranche – mit einer einfachen, aber unbequemen Erkenntnis: Auch Wert und Risiko sind relativ.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein gesprungenes Handy-Display ist für die eine Person ein Ärgernis, für die andere eine kleine Katastrophe. Eine Auszahlung von 10&#8217;000 Franken kann für eine alleinerziehende Person existenziell sein, für eine wohlhabende Kundschaft ist derselbe Betrag kaum der Rede wert. Genau das ist der Kern der Folge: Versicherer rechnen in Zahlen, Kundinnen und Kunden empfinden in Kontext. Wer nur die Bilanz sieht und die Bedeutung eines Schadens für den Einzelnen ausblendet, trifft zwar korrekte, aber keine relevanten Entscheidungen.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.thebrokernews.ch/wp-content/uploads/2026/09/69-The-Relativity-of-Value-final.mp3"></audio></figure>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Menschen sind keine Excel-Zellen</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verhaltensökonomie liefert dazu den Unterbau, den die Folge nur andeutet, der sich aber lohnt auszubuchstabieren. Menschen überschätzen dramatische, seltene Risiken: den Flugzeugabsturz, den Cyberangriff mit Schlagzeilenpotenzial und unterschätzen die banalen, häufigen: den Rohrbruch, den Fahrraddiebstahl, den Velosturz auf dem Arbeitsweg. Sie meiden Selbstbehalte, selbst wenn diese rechnerisch günstiger wären, weil ein Verlust sich schwerer anfühlt als ein gleich grosser Gewinn sich gut anfühlt. Und sie reagieren stärker auf die Art, wie ein Angebot formuliert ist, als auf dessen tatsächlichen Inhalt. Für Broker und Versicherer heisst das: Kommunikation ist kein Anhängsel des Produkts, sie ist Teil des Produkts.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Vertrauen als eigentliche Leistung</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Der stärkste Gedanke der Folge kommt gegen Ende: Eine Schadenmeldung ist nie nur eine Geldforderung. Sie ist eine Frage: Wirst du für mich da sein? Ein Entscheid kann sachlich korrekt und trotzdem als unfair empfunden werden, wenn der Prozess kalt, bürokratisch oder unpersönlich wirkt. Personalisierung ist damit keine nette Zugabe für das Marketing, sondern die praktische Konsequenz der Werterelativität: Wer weiss, dass zwei identische Schäden für zwei Menschen völlig unterschiedlich wiegen, kann sie nicht mit identischen Prozessen abhandeln.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Physik als Spiegel, nicht als Vorbild</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vergleich mit Einstein ist griffig, hat aber eine Grenze, die die Folge selbst benennt: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Relativit%C3%A4tstheorie" target="_blank" rel="noopener">Relativität</a> in der Physik ist exakt berechenbar, sobald man den Bezugsrahmen kennt. Relativität in der Versicherung ist es nicht, denn Empathie lässt sich nicht in eine Formel giessen, so sehr Data Science das gern hätte. Genau das macht den Beruf komplizierter, als jedes Pricing-Modell zugibt. Am Ende, so der Schlusssatz der Folge, geht es in der Versicherung um Menschen, nicht um Teilchen. Ein Satz, den sich mancher Algorithmus hinter die Kaffeemaschine hängen sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Binci Heeb</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://pinsurer.substack.com/" target="_blank" rel="noopener">Paul the Insurer</a> hat weitere Inhalte, die Sie interessieren könnten, wie beispielsweise die Reihe von Interviews mit Führungskräften aus der Versicherungsbranche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hören und lesen Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/der-schmetterling-im-cyber-portfolio-pau-t-i/">Der Schmetterling im Cyber-Portfolio</a></p>
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		<title>Die Angst vor dem Fremden: Was Sachsen-Anhalt und Hararis KI-Rede gemeinsam haben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 11:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[KOMMENTAR Gut sieben Monate nachdem Yuval Noah Harari vor dem WEF-Publikum in Davos erklärte, dass die Menschheit vor einer zweiten, unsichtbaren Einwanderungswelle steht, die nicht aus Booten, sondern aus Algorithmen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Zwei Ereignisse, zwei Welten, dieselbe Krankheit.</span></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>KOMMENTAR</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gut sieben Monate nachdem Yuval Noah Harari vor dem WEF-Publikum in Davos erklärte, dass die Menschheit vor einer zweiten, unsichtbaren Einwanderungswelle steht, die nicht aus Booten, sondern aus Algorithmen besteht, wählte Sachsen-Anhalt mit 43,8 Prozent eine Partei zur stärksten Kraft, deren Programm im Kern aus der Abwehr der ersten, sichtbaren Welle besteht. Zwei Ereignisse, ein Wochenende, scheinbar zwei Welten. Wer genauer hinschaut, erkennt dieselbe Krankheit.</strong> <strong>Sie betrifft sehr wohl auch die Schweiz und, wie wir hier versuchen aufzuzeigen, direkt die Versicherungs- und Finanzbranche.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Wahl im Bundesland Sachsen-Anhalt macht weit über Deutschland hinaus Schlagzeilen. Die AfD hat ihr Ergebnis von 2021 mehr als verdoppelt und verfehlte die absolute Mehrheit nur knapp: 39 von 83 Sitzen, 42 wären nötig gewesen. Der Verfassungsschutz stuft die Partei als gesichert rechtsextrem ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer wissen will, warum eine Partei, die offen mit dem Begriff «Remigration» hantiert eine derartige Zustimmung erhält, findet die Antwort nicht allein in Fremdenfeindlichkeit. Er findet sie auch in entvölkerten Dörfern ohne Hausarzt, ohne Geschäfte, ohne funktionierenden öffentlichen Raum und in einem Staat, der die Frage, wer dazugehört und wer entscheidet, seit Jahren offenlässt, statt sie zu beantworten. </p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Hararis zweite Einwanderungswelle</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Genau diese unbeantwortete Frage steht im Zentrum des israelischen Historikers <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Yuval_Noah_Harari" target="_blank" rel="noopener">Yuval Noah Harari</a>s Rede.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hariris Ausgangspunkt: Künstliche Intelligenz ist kein Werkzeug, sondern ein Akteur. Sie lernt, entscheidet und verändert sich selbständig, sie beherrscht Sprache besser als die meisten Menschen, und sie kann, wie er es formuliert, lügen und manipulieren, nicht weil sie böswillig wäre, sondern weil vier Milliarden Jahre Evolution gezeigt haben, dass alles, was überleben will, genau das lernt. Daraus leitet er seine zentrale These ab: Alles, was aus Worten besteht: Recht, Literatur, Religion und bald auch Finanzmärkte, wird von jener Instanz übernommen, die Worte am besten beherrscht. Und das sind zunehmend Maschinen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Schlussfolgerung ist die Analogie zur Migrationsdebatte. Die eigentliche Einwanderungswelle der kommenden Jahre, sagt Harari, wird nicht aus Menschen bestehen, die in Schlauchbooten oder nachts über Grenzen kommen, sondern aus Millionen KI-Systemen, die schneller reisen, besser schreiben und nicht dem eigenen Land, sondern einem Konzern oder einer Regierung in den USA oder China loyal sind. Und er stellt Führungskräften weltweit eine einzige, unbequeme Frage: Werden sie diesen KI-Akteuren den Status einer Rechtsperson mit Recht auf Eigentum, auf Klage, auf Meinungsäusserung zugestehen? Wer diese Entscheidung heute nicht trifft, wird sie in zehn Jahren nicht mehr treffen. Dann hat sie längst jemand anderes getroffen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Dieselbe Krankheit, zwei Symptome</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Sachsen-Anhalt und Davos wirken wie Gegensätze: hier die Abwehr des Fremden, dort die Sorge vor der Maschine. Tatsächlich ist es dieselbe Diagnose. In beiden Fällen wurden Fragen &#8211; Wer gehört dazu? Wer bekommt Recht? Wer trägt Verantwortung? -, die Institutionen längst hätten entscheiden müssen, jahrelang vertagt. Und ein Vakuum, das der Staat nicht füllt, bleibt nicht leer. In Sachsen-Anhalt füllen es Parteien, die einfache, radikale Antworten auf komplexe Verteilungs- und Identitätsfragen anbieten. Bei der KI-Governance füllen es US-Konzerne und ihre Aktionäre, die längst nicht mehr warten, ob Bern, Berlin oder Brüssel eine Antwort findet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist die Governance-These, die sich durch praktisch jede neue Technologie und jede ungelöste gesellschaftliche Verteilungsfrage zieht: Verantwortungsstrukturen hinken dem Wandel hinterher, ob der Wandel technologisch ist oder demografisch, ob es um Sprachmodelle geht oder um verlassene Landstriche. Wer glaubt, das eine habe mit dem anderen nichts zu tun, unterschätzt, wie sehr beide aus derselben Quelle gespeist werden: aus der Erfahrung, dass über die eigene Zukunft anderswo entschieden wird, ohne dass man gefragt wurde.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Was das für Entscheider in der Versicherungs- und Finanzbranche bedeutet</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Für Risikomanager, Compliance-Verantwortliche und Versicherer ist das mehr als ein politisches Gedankenspiel. Wer heute KI-Systeme in Underwriting, Schadenregulierung oder Anlageentscheidungen einsetzt, trifft de facto bereits Vorentscheidungen zu Hararis Frage: Wie viel Entscheidungsautonomie erhält ein System, bevor ein Mensch es noch prüft? Wer haftet, wenn ein autonom handelndes Modell einen Schaden verursacht oder eine Vertragsentscheidung trifft, die niemand mehr im Detail nachvollziehen kann? Diese Fragen lassen sich nicht outsourcen, weder an Brüssel noch an die eigene IT-Abteilung. Effektive Regulierung, das gilt für KI-Governance ebenso wie für gesellschaftliche Verteilungsfragen, muss Risiken tatsächlich reduzieren, verständlich und durchsetzbar sein, und sie darf nicht jene bestrafen, die sich ohnehin an Regeln halten, während andere sie unterlaufen. Wer diesen Massstab heute nicht anlegt, überlässt die Antwort später einem Wahlergebnis oder einem Aktionärsbeschluss in einem anderen Land.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hararis Schlussfrage an die Davoser Elite lässt sich unverändert an jede Schweizer Chefetage weiterreichen: Wer die schwierigen Fragen nach Zugehörigkeit, Kontrolle und Verantwortung heute nicht beantwortet, ob sie von Menschen oder von KI-Maschinen gestellt werden, wird morgen feststellen, dass andere sie längst beantwortet haben. Sachsen-Anhalt war diese Woche die menschliche Version dieser Antwort. Die maschinelle Version steht noch aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Binci Heeb</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lesen Sie auch:&nbsp;<a href="https://www.thebrokernews.ch/mensch-bleibt-mensch-auch-wenn-ki-mitberaet/">Mensch bleibt Mensch: auch wenn die KI unterstützt</a></p>
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		<title>mediX bern, Lindenhofgruppe und CSS bündeln Kräfte für koordinierte Versorgung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 07:30:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was bisher eine Zweierbeziehung war, wird zum Dreiergespann: Die CSS steigt in die bewährte Kooperation von mediX bern und der Lindenhofgruppe ein und will die Versorgung an einer notorisch heiklen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Diese Partnerschaft ist bereits die achte, die die CSS schweizweit eingeht.</span></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was bisher eine Zweierbeziehung war, wird zum Dreiergespann: Die CSS steigt in die bewährte Kooperation von mediX bern und der Lindenhofgruppe ein und will die Versorgung an einer notorisch heiklen Stelle, dem Übergang vom Spital zurück in den Alltag &#8211; verbessern.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Praxisnetz mediX bern und die Lindenhofgruppe koordinieren seit Jahren die medizinische Versorgung in der Region Bern-Mittelland. Mit der CSS kommt nun eine Krankenversicherung als dritter Partner hinzu. Ziel ist ein besserer Informationsaustausch entlang des gesamten Behandlungspfades, speziell an der Schnittstelle zwischen stationärer und ambulanter Behandlung, wo bekanntlich gerne Dinge verloren gehen: Informationen, Zuständigkeiten, manchmal auch Patientinnen und Patienten selbst, die zwischen den Systemen durchfallen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Eine Koordinationsstelle als Herzstück</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Kern des neuen Angebots ist eine Koordinationsstelle am Spital. Speziell ausgebildete Pflegefachpersonen begleiten Patientinnen und Patienten nach dem Austritt und stimmen die weiteren Schritte mit Hausärztinnen, Hausärzten und anderen Leistungserbringern ab. Wer weniger intensive Begleitung braucht, erhält Beratung zu Präventionsmassnahmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verfügbar ist das Angebot ab 1. Januar 2027 für CSS-Versicherte mit Hausarztmodell und einer teilnehmenden mediX-bern-Praxis. Das Netzwerk soll offen bleiben für weitere Partner.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Prävention inklusive</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzend erhalten CSS-Versicherte ein kostenloses Gesundheits-Assessment und individuelle Beratung, mit Fokus auf Sekundär- und Tertiärprävention, also auf Menschen, die bereits mit einer Erkrankung leben, und bei Bedarf auch deren Angehörige.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sanjay Singh, Leiter Leistungen, Produkte &amp; Health Services der CSS, bringt es auf den Punkt: Die Herausforderungen im Gesundheitswesen liessen sich nur gemeinsam lösen. Marc Schulthess, Chief Development Officer der Lindenhofgruppe, verweist auf das Risiko von Informationsverlusten genau an dieser Schnittstelle, dem die neue Stelle entgegenwirken soll. Und Connor Fuhrer, Geschäftsführer von mediX bern, sieht darin einen Schritt hin zu einer Versorgung, die koordinierter, hochwertiger und langfristig tragfähiger ist.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Die achte ihrer Art</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Die Partnerschaft ist bereits die achte dieses Typs, die die CSS schweizweit eingeht,  vergleichbare Modelle gibt es bereits in Morges, im Jura, in Biel, Neuenburg, Luzern, Appenzell und im Tessin. Ein Muster, das zeigt: integrierte Versorgung ist längst keine Ausnahme mehr, sondern strategische Linie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>KI im KMU-Alltag: viel Nutzung, wenig Umsturz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Binci Heeb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 06:24:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die neue AXA-Arbeitsmarktstudie zeichnet ein nüchternes Bild: Drei von vier Schweizer KMU setzen künstliche Intelligenz mittlerweile ein, doch die grosse Zäsur bleibt aus. Zwei Drittel sehen keinen Handlungsbedarf für ihr [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">41 Prozent der KMU sehen in der KI eine Chance, nur 15 Prozent eine Bedrohung.</span></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die neue AXA-Arbeitsmarktstudie zeichnet ein nüchternes Bild: Drei von vier Schweizer KMU setzen künstliche Intelligenz mittlerweile ein, doch die grosse Zäsur bleibt aus. Zwei Drittel sehen keinen Handlungsbedarf für ihr Geschäftsmodell, nur jedes neunte Unternehmen rechnet mit Stellenabbau.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Sprung von 2024 auf 2025, als der Anteil der KI-nutzenden oder -erprobenden KMU von 55 auf 71 Prozent kletterte, hat sich die Verbreitung stabilisiert. Aktuell integrieren 35 Prozent der KMU künstliche Intelligenz bewusst in ihre Prozesse, 39 Prozent erproben sie, 26 Prozent nutzen sie noch nicht. Die Phase der Erstadoption gilt damit als abgeschlossen.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Von der Übersetzung zur Datenanalyse</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Sprach- und Kommunikationsaufgaben dominieren weiterhin: Übersetzungen (47 %), Korrespondenz (42 %) und Werbetexte (35 %) führen die Liste an. Die stärksten Zuwächse zeigen sich aber bei anspruchsvolleren Anwendungen wie Optimierung von Arbeitsschritten (von 23 auf 35 %), Datenanalysen (22 auf 34 %) und Bildgenerierung (21 auf 28 %). Auffällig stagniert dagegen der Einsatz im direkten Kundenkontakt: Personalisierte Werbung (16 %) und Support (17 %) bewegen sich seit 2024 kaum. Kathrin Braunwarth, Leiterin DTI der AXA Schweiz, führt dies auf mangelndes Vertrauen zurück, der Grundsatz «Human in the loop» bleibt gerade im Kundenkontakt bestimmend.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Kein Stellenabbau in Sicht</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz vielfältigerer Nutzung erwarten KMU keine grossen personellen Umwälzungen. Fast die Hälfte rechnet mit Zeitersparnis ohne Stellenabbau, nur zwölf Prozent gehen von Personalreduktion aus. Dies ist ein über drei Erhebungsjahre stabiler Wert. Braunwarth sieht die eigentliche Führungsaufgabe darin, die vielen kleinen Effizienzgewinne zu bündeln und in echten Mehrwert zu verwandeln.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Chance ja, Euphorie nein</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">41 Prozent der KMU sehen in der KI-Entwicklung eine Chance, nur 15 Prozent eine Bedrohung, 44 Prozent bleiben neutral. Grössere Unternehmen urteilen positiver als kleine (41 respektive 33 %), vermutlich, weil sie über mehr Integrationskapazität verfügen. Nur ein Drittel der KMU erwartet eine fundamentale Veränderung der Arbeitswelt, und lediglich 31 Prozent sehen Anpassungsbedarf beim eigenen Geschäftsmodell. Für die Mehrheit gilt: KI optimiert bestehende Abläufe, stellt das Geschäftsmodell aber nicht grundsätzlich infrage.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Für die Studie befragte das Forschungsinstitut Sotomo im Auftrag der AXA vom 11. bis 18. März 2026 insgesamt 336 KMU aus der Deutsch- und Westschweiz.</em></p>
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		<title>Unter Beobachtung</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 02:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Scott Bessent verfehlte sein Ziel am Anleihemarkt, und die Renditen schlossen die Woche knapp unter fünf Prozent ab; Christine Lagarde bezeichnete ihre Zinserhöhung als einstimmige Selbstverständlichkeit und hob gleichzeitig ihre [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Als am Freitag die Inflationszahlen veröffentlicht wurden, fielen Gold und Bitcoin - gleichzeitig.</span></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Scott Bessent verfehlte sein Ziel am Anleihemarkt, und die Renditen schlossen die Woche knapp unter fünf Prozent ab; Christine Lagarde bezeichnete ihre Zinserhöhung als einstimmige Selbstverständlichkeit und hob gleichzeitig ihre Inflationsprognose bis ins Jahr 2028 an; und als am Freitag die Inflationszahlen veröffentlicht wurden, fielen Gold und Bitcoin in derselben Minute, um derselben Prognose gerecht zu werden. Der einzige kompetente Händler der Woche war der Computer auf meinem eigenen Schreibtisch, aus dem einfachen Grund, dass er der einzige war, der beobachtet wurde.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Zeit zu Zeit beschert einem der Markt einen einzigen Moment, der mehr aussagt als ein ganzes Jahr voller Kommentare, und diese Woche dauerte dieser Moment etwa sechzig Sekunden. Gold, das den Sommer über 4.300 Dollar als Untergrenze betrachtet hatte, fiel innerhalb einer Minute um etwa sechzig Dollar, als die Inflationszahlen auf den Bildschirmen erschienen; Bitcoin rutschte im selben Zeitfenster mit ihm unter die 76.000-Marke; im Laufe des Tages wurden Kryptowährungspositionen mit Hebelwirkung im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar glattgestellt. Dann stabilisierten sich beide wieder. Es war kein Crash, und ich werde es auch nicht als solchen darstellen; es war etwas Aufschlussreicheres: Die älteste Wertanlage, auf die sich die Menschen geeinigt haben, und die neueste, die sie erfunden haben, zeigten im exakt selben Augenblick genau dieselbe Entwicklung. Wenn sich die sichersten und die riskantesten Dinge der Welt im Gleichklang bewegen, beobachtet man nicht, wie sich jemand eine Meinung bildet. Man beobachtet einen <a href="https://www.thebrokernews.ch/margin-call-dienstagskolumne-v-eric-lefebvre/">Margin Call</a>. Die Menschen verkaufen nicht das, was sie verkaufen wollen, sondern das, was sie verkaufen können – die liquiden Werte –, um das Bargeld zu beschaffen, mit denen sie ungedeckte Positionen absichern können. Genau diesen Mechanismus haben wir vor einigen Wochen auf diesen Seiten beschrieben, als eine Biotech-Aktie abgestossen wurde – nicht, weil irgendjemand die Impfstoffe satt hatte, sondern weil sie der einzige liquide Wert war, den ein verlustreicher Händler schnell in Bargeld umwandeln konnte. Hier war es wieder, nur dass es diesmal gleichzeitig Gold und Bitcoin betraf, und eine hohe Kerninflationsrate sowie eine langfristige Anleihe mit fünf Prozent Rendite waren der Auslöser. Ein «Pump and Dump» erfordert keine Verschwörung. Billiges Geld sorgt automatisch dafür, indem es die gesamte Masse in dieselben wenigen Trades lockt, und dann zuckt der Geldpreis, und die gesamte Masse stürzt sich in derselben Sekunde auf den Ausweg.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="906" height="378" src="https://www.thebrokernews.ch/wp-content/uploads/2026/09/The-same-shape.png" alt="" class="wp-image-31047" srcset="https://www.thebrokernews.ch/wp-content/uploads/2026/09/The-same-shape.png 906w, https://www.thebrokernews.ch/wp-content/uploads/2026/09/The-same-shape-300x125.png 300w, https://www.thebrokernews.ch/wp-content/uploads/2026/09/The-same-shape-767x320.png 767w" sizes="auto, (max-width: 906px) 100vw, 906px" /></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Die Hebel, die die Maschine nicht mehr in Bewegung setzen</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Vergleichen Sie diesen Moment mit dem, was die Männer, die eigentlich das Ruder in der Hand haben sollten, die ganze Woche über getan haben, denn beides ist ein und dieselbe Geschichte, erzählt von zwei entgegengesetzten Seiten. Scott Bessent, der US-Finanzminister, hat den Spätsommer damit verbracht, die langfristigen Zinsen wieder nach unten zu drücken, indem er die Regierung dazu brachte, ihre eigenen langfristigen Anleihen auf dem offenen Markt zu kaufen. Und genau das ist das Instrument, das die Federal Reserve früher als «quantitative Lockerung» bezeichnete, bevor es aus der Mode kam. Am Donnerstag kaufte seine Operation Anleihen im Wert von 5,19 Milliarden Dollar bei einer Obergrenze von sechs Milliarden Dollar. Hier ist die Zahl, die wichtiger ist als beide: Händler hatten ihm zehneinhalb Milliarden angeboten. Der Markt drängte ihm mehr Anleihen auf, als er bereit war zu nehmen, und selbst dann hat er nicht das gesamte Kontingent ausgeschöpft. Vergleicht man seine fünf Milliarden mit den vierzig Billionen, die die Vereinigten Staaten schulden, und den mehr als einer Billion pro Jahr, die sie mittlerweile allein für den Schuldendienst ausgeben, eine Summe, die mittlerweile grösser ist als der gesamte Verteidigungshaushalt, dann wird das Ausmass der Sache deutlich. Das ist keine Bazooka. Es ist eine Platzpatrone, und der Anleihemarkt hat das Klicken gehört. Selbst <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stanley_Druckenmiller" target="_blank" rel="noopener">Stanley Druckenmiller</a>, den niemand als Hitzkopf bezeichnen würde, hat sich in den Zeitungen dazu geäussert. Die Rendite zehnjähriger Anleihen schloss die Woche bei 4,97 Prozent, einen Hauch unter fünf, und die der dreissigjährigen bei etwa 5,35 Prozent, einigen Angaben zufolge der höchste Stand seit 2007, und das genau in der Woche, in der das Finanzministerium echtes Geld ausgab, um sie in die andere Richtung zu lenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dahinter verbirgt sich eine tiefere Ironie, die einen Satz wert ist. Kevin Warsh, der neue Vorsitzende der Federal Reserve, wurde unter anderem deshalb ausgewählt, weil er genau diese Art von Intervention ablehnt. Er will, dass sich die Zentralbank aus der Stützung des Anleihemarkts zurückzieht und ihre eigene aufgeblähte Bilanzsumme – rund 6,7 Billionen Dollar – schrittweise abbaut. Gerade in dem Moment also, in dem die Fed versucht, sich aus dem Fahrersitz zurückzuziehen, drängt das Finanzministerium hinein, und wie sich herausstellt, hält keiner von beiden ein Lenkrad in der Hand, das mit irgendetwas verbunden ist. Das ist es, was man über diesen Moment verstehen muss, und es geht dabei nicht um eine einzelne Zahl an einem einzelnen Tag. Es geht darum, dass die Männer, deren gesamte Autorität darauf beruht, die Märkte zu bewegen, vor den Augen der Öffentlichkeit an den bekannten Hebeln ziehen, und die Maschine reagiert nicht mehr. Wenn die Lenkung nicht mehr auf das Lenkrad reagiert, ist der Wert auf der Anzeige nicht das Wesentliche. Das Wesentliche ist, dass sich das Lenkrad in ihren Händen gelöst hat.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="906" height="456" src="https://www.thebrokernews.ch/wp-content/uploads/2026/09/The-blank-fired.png" alt="" class="wp-image-31049" srcset="https://www.thebrokernews.ch/wp-content/uploads/2026/09/The-blank-fired.png 906w, https://www.thebrokernews.ch/wp-content/uploads/2026/09/The-blank-fired-300x151.png 300w, https://www.thebrokernews.ch/wp-content/uploads/2026/09/The-blank-fired-767x386.png 767w" sizes="auto, (max-width: 906px) 100vw, 906px" /></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Der Aufschwung war derselbe Schachzug in einem besseren Anzug</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Schauen Sie sich auch an, was am Freitag tatsächlich gestiegen ist. Der Aktienmarkt erholte sich, der S&amp;P schloss die Woche bei knapp 7.650 Punkten. Über fünf Tage gesehen entspricht dies einem Minus von knapp einem Prozent, am Freitag selbst jedoch ein Plus von gut einem Prozent. Schaut man genauer hin, ist die Rallye derselbe Margin Call in einem schickeren Anzug. Dell legte dank der Cloud-Zahlen von Oracle um zwölf Prozent zu; die Hardware-Hersteller legten kräftig zu, weil der Ausbau im Bereich der künstlichen Intelligenz real ist und die Aufträge echt sind; bezeichnenderweise schloss Oracle selbst die Woche im Minus, und Nvidia gab nach. Der Ausbau ist echt. Aber eine zehnjährige Staatsanleihe bei fünf Prozent ist schlichtweg die Rechnung dafür, und diese Rechnung trifft nun mit derselben Post ein wie die Aufträge. Ein Markt, der die Investitionsausgaben bejubelt und vor den Kapitalkosten die Augen verschliesst, wägt nichts ab. Er handelt wieder einmal mit einer einzigen Variablen und nennt das Optimismus.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Eine Zinserhöhung mitten ins Chaos</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Und hier spitzt sich die Farce noch weiter zu, denn derselbe Markt, dem Bessent gerade billigeres Geld aufzwingt, erwartet nun von der Fed, noch in dieser Woche, dass sie das Geld verteuert. Die Woche begann als Debatte und endete als fast schon Gewissheit: Nach den Inflationszahlen vom Freitag bezifferte der Terminmarkt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung am Mittwoch auf etwa neun von zehn. Lassen Sie mich also das sagen, was meine Kolumne ihren Lesern schuldig ist, anstatt mich hinter der Sitzung zu verstecken. Die Federal Reserve wird höchstwahrscheinlich am Mittwoch die Zinsen anheben. Sie wird dies inmitten einer Inflation tun, an der sie kaum etwas ändern kann, denn der Grossteil dieser Inflation sprudelt aus einem Ölfeld, wobei der Golfkrieg den Rohölpreis bei 100 Dollar und den amerikanischen Dieselpreis auf einem Rekordhoch hält und noch nie hat ein Zinssatz ein Barrel raffiniert. Das Barrel sorgt für Schlagzeilen; und der Kern zeigt, dass das Feuer bereits im Inneren zu lodern beginnt: Die Preise ohne Lebensmittel und Energie stiegen im Monatsvergleich um drei Zehntel Prozent, statt der erwarteten zwei Zehntel, und die Bereiche Wohnen und Dienstleistungen sind weiterhin im Aufwind. Diese Halbwahrheit wird Warsh als Vorwand nutzen. Die tiefere Wahrheit ist jedoch, dass er angesichts eines Angebotsschocks die Geldpolitik straffen würde, indem er das einzige Instrument, über das er verfügt, gegen das einzige Problem einsetzt, das es nicht lösen kann – und dies in einer Wirtschaft, die abgesehen vom Boom im Bereich der Rechenzentren schwächelt. Das Wachstum liegt bei knapp eineinhalb Prozent, die Beschäftigungszahlen sind im gesamten vergangenen Jahr nur um vier Zehntel Prozent gestiegen, und die stattliche Zahl von 162.000 im August steht im Kontext eines Jahres, in dem der Durchschnitt eher bei 30.000 pro Monat lag. Ein einziger guter Wert ist noch kein Boom. In dieser Situation den Zinshebel anzuziehen, ist nicht die Handlung eines verantwortungsbewussten Piloten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist die Handlung eines Piloten, der spürt, wie die Steuerung nachlässt, und der deshalb stärker zieht, weil Ziehen das Einzige ist, was ihm noch bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Politik verschärft das nur noch, und auch hier sollte eher der Mann als das Amt genannt werden. Donald Trump warnt sechs Tage vor dem Endspurt zu den Zwischenwahlen, dass die Fed die Zinsen besser nicht anheben sollte, obwohl sein eigenes Finanzministerium echtes Geld ausgibt, um die Zinsen in die andere Richtung zu treiben. Dieser Widerspruch ist kein Zufall; er ist das ganze Problem, und ich komme weiter unten darauf zurück.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Europa, ein Passagier in diesem Zug</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man sehen will, wo dieser Weg endet, sollte man nicht auf Amerika blicken, das trotz all seiner Torheiten immer noch der Steuermann von etwas ist, immer noch wächst und immer noch die Maschinerie für das nächste halbe Jahrhundert aufbaut. Schauen Sie über den Atlantik, auf den Kontinent, der schon vor langer Zeit aufgehört hat, das Flugzeug zu steuern, und sich damit abgefunden hat, nur noch Passagier darin zu sein. Diese Woche hob die Europäische Zentralbank ihren eigenen Zinssatz um einen Viertelpunkt auf zweieinhalb Prozent an, und Christine Lagarde bezeichnete die Entscheidung als einstimmige Selbstverständlichkeit – genau an dem Tag, an dem ihre eigenen Mitarbeiter die prognostizierte Inflationsentwicklung bis ins Jahr 2028 hinaus verlängerten. Lassen Sie das auf sich wirken. Eine Zentralbank hob die Zinsen an, während sie zur gleichen Stunde einräumte, dass sie ihr Ziel voraussichtlich noch jahrelang verfehlen wird – was monetär gesehen so viel ist, als würde man ein Steuerrad drehen, von dem man den Passagieren bereits gesagt hat, dass es nicht mit dem Ruder verbunden ist, und das Manöver dann als selbstverständlich bezeichnen. Und die Zinserhöhung schlug im Inland dennoch zu: Die Rendite zehnjähriger deutscher Staatsanleihen stieg auf dreieinhalb Prozent, ein Siebzehnjahreshoch, sodass der Passagier nun allein dafür, auf seinem Platz zu sitzen, mehr bezahlen muss. Die Eurozone hat in dieser Angelegenheit kein Mitspracherecht, denn sie ist an Ereignisse gekettet, die sie nicht kontrollieren kann – vor allem an die enge Meerenge von Hormuz, durch die das Öl, das sie nicht selbst fördert, fliessen muss, und auf die ich gleich noch zurückkommen werde. Auf französischen Autobahnen erreichte ein Liter Diesel drei Euro, und die Regierung tat, was Regierungen so tun: Sie prangerte die Margen der Raffinerien an, schwieg dabei jedoch über die 65 Prozent des Zapfpreises, die auf Steuern entfallen – also ihre eigene Marge. Unterdessen ist der Zinsaufschlag, den Frankreich im Vergleich zu Deutschland für Kredite zahlt, auf rund 90 Basispunkte gestiegen – in manchen Fällen höher als jemals zuvor seit 2012 –, und niemand machte sich die Mühe, dies auf die Titelseite zu bringen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="906" height="432" src="https://www.thebrokernews.ch/wp-content/uploads/2026/09/A-passenger-fare.png" alt="" class="wp-image-31050" srcset="https://www.thebrokernews.ch/wp-content/uploads/2026/09/A-passenger-fare.png 906w, https://www.thebrokernews.ch/wp-content/uploads/2026/09/A-passenger-fare-300x143.png 300w, https://www.thebrokernews.ch/wp-content/uploads/2026/09/A-passenger-fare-768x366.png 768w" sizes="auto, (max-width: 906px) 100vw, 906px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Fahrgast kann nicht lenken; er kann sich nur festhalten. Das ist derzeit die Lage Europas, und es ist ein Grund dafür, dass am Freitag, als die Margin Calls kamen, auch europäische Anleger zu Bargeld griffen und das Gold und Silber verkauften, das sie als Absicherung gekauft hatten – gerade weil diese Absicherung das war, was sie verkaufen konnten. Der sichere Hafen wird zum Geldautomaten. Der Kontinent liefert immer wieder dieselbe Enttäuschung: Er ist ein Fahrgast in einem Zug, dessen Lokführer die Bremsen verloren hat, und seine grösste verbleibende Stärke besteht darin, lautstark und einstimmig zu betonen, dass die Beschleunigung unter Kontrolle sei.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Der Handel, den ich zum Spass durchgeführt habe</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Wer hat bei all dem diese Woche eigentlich einen kühlen Kopf bewahrt? Ich werde es Ihnen verraten, und vielleicht finden Sie die Antwort genauso seltsam wie ich. Ich baute einen kleinen Handelsdesk auf und besetzte ihn ausschliesslich mit Agenten künstlicher Intelligenz, gab ihnen Kapital, ein Mandat und ein striktes Risikolimit – und beobachtete sie. Sie verfolgten den Kursverlauf, passten ihre Positionen an das von mir festgelegte Limit an und schlossen einen verlustbringenden Trade ab, ohne dass man es ihnen zweimal sagen musste und ohne darüber zu schmollen. Man sollte sich vor Augen halten, wie kurz dieser Weg bisher war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor vier Jahren konnte diese Technologie gerade mal eine passable Geburtstagsnachricht verfassen; diese Woche hat sie ein Buch geschrieben. Es war nicht beängstigend; es war schnell, und diese Geschwindigkeit verdient Respekt, denn was auch immer diese Systeme letztes Jahr konnten, können sie dieses Jahr ganz offensichtlich noch besser. Sie werden den Menschen Arbeitsplätze wegnehmen, und wer etwas anderes behauptet, will etwas verkaufen. Aber sie haben dies unter Aufsicht getan. Ein Mensch musste immer noch die Grenzen setzen, den Auftrag definieren und bereit sein, einzugreifen, wenn die Maschinen – die aus denselben Daten lernten wie alle anderen auch – unweigerlich in denselben Handelsbereich drängten, was genau das ist, was die Menschen diese Woche mit Gold und Bitcoin getan haben und wofür sie denselben Preis zahlen mussten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mich zu dem derzeit angesagten Schreckensszenario bringt. Ein ehemaliger Forscher eines der grossen Labore warnte diese Woche, dass künstliche Intelligenz, wie er es ausdrückte, eine realistische Chance habe, die Menschheit noch vor Ende dieses Jahrzehnts auszulöschen. Vielleicht ist das so; ich bin nicht in der Lage, über eine Prophezeiung zu urteilen. Aber schauen Sie sich an, was diese spezielle Woche tatsächlich gezeigt hat. Die Maschinen auf meinem Schreibtisch haben kein Geld verloren, das sie nicht verlieren durften, weil ein Mensch sie im Auge behielt. Die Intelligenz, die diese Woche wirklich ausser Kontrolle geriet, war überhaupt nicht künstlich. Es war das Finanzministerium, das angesichts einer Verschuldung von vierzig Billionen Dollar einen Leerschuss abfeuerte, die Zentralbank, die die Zinsen entgegen ihrer eigenen Prognose eines Scheiterns anhob, und die riesige, raffinierte, durch und durch menschliche Masse, die sich in ein einziges Geschäft hineinhebelte und an einem Nachmittag liquidiert werden musste. Wenn Sie auf der Jagd nach der ausser Kontrolle geratenen Intelligenz sind, die die Zivilisation zu vernichten droht, verschwenden Sie keine Mühe damit, die Server zu beobachten. Beobachten Sie den Ausschuss. Er erscheint, wie immer, in einem guten Anzug und zieht voller Selbstvertrauen an einem Hebel, der sich still und leise in seiner Hand gelöst hat.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Die Woche, die sie auf die Probe stellen wird</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Sie werden nicht lange warten müssen, um den Ausschuss bei der Arbeit zu beobachten, denn die kommende Woche ist fast wie massgeschneidert, um genau dies zu testen: ob jemand, der die Hand am Hebel hat, die Maschine noch zum Reagieren bringen kann. Sie beginnt am Dienstag ruhig, wobei das Finanzministerium wieder am Markt ist – allerdings für eine kleine inflationsgebundene Transaktion statt für einen weiteren Durations-Trick. Achten Sie jedoch auf die Coupons: Sollte Bessent Mitte der Woche wieder still und leise das lange Ende kaufen, glauben Sie dem Begriff «Liquiditätsmanagement» kein Wort. Ein grösserer Schuss auf dasselbe Ziel, der am Donnerstag sein Ziel verfehlte, wäre ein zweites Eingeständnis innerhalb von zwei Wochen – keine Strategie. Dann kommt der Mittwoch, an dem die ganze Woche in einem Vormittag zusammengefasst ist, da die Entscheidung der Fed und die amerikanischen Einzelhandelsumsätze gleichzeitig bekannt gegeben werden. Das Basisszenario ist eine Anhebung um einen Viertelpunkt – die erste seit 2023 –, und bis zum Börsenschluss am Freitag war dies mit einer Wahrscheinlichkeit von neun zu zehn fast schon eine Formalität geworden. Niemand sollte dies als Mut bezeichnen. Hier handelt es sich um denselben Vorsitzenden, der in Jackson Hole erklärte, die Geldpolitik sei nicht restriktiv, und der nun spät nach dem einzigen verbleibenden Hebel greift, während die Inflationsrate innerhalb eines Monats um vier Zehntel gestiegen ist. Das ist eine Rechnung, die beglichen wird, kein vollbrachter Geniestreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die Entscheidung selbst ist nur die halbe Miete, denn die Pressekonferenz ist das entscheidende Spielfeld. Wenn Warsh eine einzige Zinserhöhung signalisiert und keine weiteren, dass er es ernst gemeint hat und nun abwarten wird, kann die Rendite der 10-jährigen Anleihe von fünf Prozent zurückgehen und kehrt ein wenig Entlastung in alle Märkte zurück. Wenn er den Oktober und den Dezember sichtbar offen lässt, bleibt das lange Ende unter Druck und die Schlinge zieht sich noch eine weitere Umdrehung zu. Diese Weggabelung – und nicht der Viertelpunkt, den alle bereits eingepreist haben – wird am Mittwochnachmittag tatsächlich das Geld bewegen. Trump wird schreien, wie er es schon immer getan hat, und verkünden, dass der Ölpreis in dem Moment, in dem der Krieg gewonnen ist, drastisch fallen wird; ignorieren Sie das Geschrei und achten Sie stattdessen darauf, ob in der Erklärung weiterhin so getan wird, als seien die Ankäufe des Finanzministeriums und die Zinserhöhungen der Fed zwei getrennte Massnahmen – anstatt dass eine Regierung gleichzeitig an zwei entgegengesetzten Enden desselben Hebels zieht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die zweite Zahl sollte im Trubel nicht untergehen, denn am selben Morgen werden die Einzelhandelsumsätze veröffentlicht, und ein Verbraucher, der auf Benzinpreise von vier Dollar starrt, ist das Gegengewicht zur gesamten Inflationsgeschichte. Wenn die Ausgaben einbrechen und die Zinsen trotzdem angehoben werden, stirbt die These von der sanften Landung noch in derselben Sitzung, in der sie verfasst wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Später wird der Kontrast nur noch schärfer. Die Bank of England wird höchstwahrscheinlich die Zinsen unverändert lassen und eine Warnung murmeln, was nichts als Lärm ist. Von der Bank of Japan, die am 17. und 18. tagt, wird erwartet, dass sie ihren Zinssatz auf 1,25 Prozent anhebt – ein Niveau, das Japan seit mehr als dreissig Jahren nicht mehr gesehen hat –, und sie bleibt das einzige Rad auf der Welt, das noch sichtbar fest mit der Maschine verschraubt ist; der Yen hat bereits einen Teil der Straffung selbst vorgenommen, und sollte Kazuo Ueda auch nur ansatzweise eine weitere Zinserhöhung vor Jahresende andeuten, werden sich die globalen Bedingungen verschärfen, ohne dass der amerikanische Aktienmarkt dies jemals zugeben müsste. Es ist ein stiller Witz unserer Zeit, dass die einzige noch verbundene Lenksäule zu dem Land gehört, das der Westen zwanzig Jahre lang als abschreckendes Beispiel herangezogen hat. Und über all dem schwebt der Ölpreis, der nach wie vor – egal, was die Bildschirme behaupten – der wahre Inflationsindex ist. Der Rückgang um zwei Dollar am Freitag war ein Gerücht über ein Treffen bezüglich Hormuz, kein Friedenszeichen, und er erfolgte genau an dem Tag, an dem die Huthis ihre Insel am Bab al-Mandeb am südlichen Ende des Roten Meeres einnahmen. Eine diplomatische Indiskretion kann den Preis für das Barrel mit dem nächsten Fälligkeitsmonat um fünf Dollar senken; ein einziger Tanker kann ihn sofort wieder nach oben treiben. Wer seine Woche auf eine einzige hoffnungsvolle Schlagzeile ausrichtet, während sich der Dieselpreis von fast sechs Dollar in jeden Preis der Wirtschaft einschleicht, liest eine Pressemitteilung und nennt sie eine Prognose. Lässt man das ganze Theater beiseite, reduziert sich die Woche auf eine einzige Frage, die an die Männer gerichtet ist, die die Fäden in der Hand halten: Können sie zeigen, dass das Steuerrad noch an den Rädern befestigt ist?</p>



<h6 class="wp-block-heading">Unter Aufsicht</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Sie werden es nicht zeigen können, und das ist letztendlich alles, was zählt, und es lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: Unter Aufsicht. Das ist der gesamte Unterschied zwischen einer Maschine, die diese Woche nüchtern gehandelt hat, und einem Markt, der dies nicht tat. Das große Geschenk eines Jahrzehnts billigen Geldes bestand darin, dass es die Aufsicht auf einen Schlag von allem beseitigte: vom überfüllten Handel, der sich nicht mehr rechtfertigen musste, vom gehebelten Fonds, der nie eine Nachschussforderung erfüllen musste, von der Regierung, die Kredite aufnahm, als müsse der Kredit niemals zurückgezahlt werden, weil Geld kostenlos war und sich immer ein Käufer fand. Die Nachschussforderung, wenn sie schliesslich kommt, ist einfach nur die Aufsicht, die verspätet, auf einen Schlag und gnadenlos eintrifft – und sie trifft jetzt ein. Die nüchterne Reaktion auf eine Woche wie diese besteht daher nicht darin, auf die Sitzung zu spekulieren, die der Markt für die Fed bereits so gut wie entschieden hat, sondern darin, selbst zum Aufseher zu werden, solange die Wertpapiere noch neu bewertet werden: die realen Werte zu halten, auf die sich ein Papieranspruch immer nur bezieht; dein Portfolio auf die unangenehme Variante jeder Frage abzustimmen, die diese Woche stellen wird – so, als würde Warsh die Tür öffnen und sich dann weigern, sie hinter sich zu schliessen; so, als wäre Bessents nächster Rückkauf grösser als der letzte und würde dennoch keine Wirkung zeigen; so, als wäre ein Barrelpreis von 100 Dollar ein Bereich, in dem man leben muss, und kein Ausreisser, den man einfach aussitzen kann; und als klares Arbeitsprinzip davon auszugehen, dass niemand das Flugzeug steuert. Denn diese Woche, in Washington wie in Frankfurt, und in jenem Moment am Freitag, war genau das die Realität. Pass auf, Planet Finance. Das Ende der Welt, falls es jemals kommen sollte, wird sich nicht durch einen ausser Kontrolle geratenen Algorithmus und ein rot leuchtendes Auge ankündigen. Es wird genau so aussehen: vertraut, gut gekleidet, ganz und gar menschlich und ganz sicher, dass die Steuerungen noch angeschlossen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eric Lefebvre</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lesen Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/schlechte-nachrichten-bitte-v-e-lefebvre/">Schlechte Nachrichten, bitte</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>150 Jahre, ein grünes Sofa und ein Zürcher mit Schnitzelbangg</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 02:00:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="ccfic"><span class="ccfic-text">Peter Kappeler, CEO Pax, begrüsste seine Gäste zur Jubiläumsfeier am Basler Hauptsitz.</span></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Pax feierte am Aschenplatz ihr 150-Jahr-Jubiläum mit Stubencharme statt Gala, einem Regierungsrat als Nachbarschaftsgast und einem Avenir-Suisse-Direktor, der die Altersvorsorge zur Kabarettbühne machte.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sofa statt Gala: So lautete das Motto, mit dem Pax-CEO Peter Kappeler seine Gäste zur Jubiläumsfeier am Basler Hauptsitz begrüsste. Im Zentrum der Feierlichkeiten stand tatsächlich ein Sofa: das ikonische grüne Stück, Sinnbild für das, was Menschen von zu Hause kennen, das seit Jahresbeginn quer durch die Schweiz reist, mit den Mitarbeitenden nach Laax fuhr und zuletzt beim Vertriebspartner-Fest im Attisholzareal stand. Rechtzeitig zum «Open House» kehrte es an den Aschenplatz zurück, um dort für drei Wochen der Basler Bevölkerung einen ungewohnten Stubenmoment zu bieten, dort, wo die Pax seit 150 Jahren zu Hause ist.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Ein Nachbar mit historischem Rückblick</strong></h6>



<p class="wp-block-paragraph">Dass ausgerechnet der Gesundheitsvorsteher die Laudatio hielt, ist kein Zufall, sondern gute Nachbarschaft: Regierungsrat Dr. Lukas Engelberger, Vorsteher des Basler Gesundheitsdepartements und Präsident der GDK, residiert direkt gegenüber der Pax in einer Liegenschaft, die ihm ausgerechnet ein anderer Versicherungsmann, Thomas Schönbächler, CEO der Beamtenversicherungskasse des Kantons Zürich, zur Verfügung stellt. Engelberger nutzte die Gelegenheit für einen Ausflug in die Basler Stadtgeschichte: Die Malzgasse, an der sowohl das Gesundheitsdepartement als auch die Pax Büros haben, verdankt ihren Namen der «Malenzey», dem mittelalterlichen Leprasiechenhaus, in das Erkrankte einst, und aus Angst vor Ansteckung, an den Stadtrand verbannt wurden. Ein bewusster Kontrast zum heutigen Selbstverständnis, das Kranken und Alternden mit mehr Würde begegnet.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Engelberger zog daraus eine simple Arbeitsteilung: Der Kanton sorgt dafür, dass die Menschen möglichst lange und gesund leben, die Pax sichert dies finanziell ab: «Alles in allem funktioniert das nicht ganz so schlecht&#187;, befand er trocken. Zugleich ordnete er das Jubiläum politisch ein: Die Pax-Gründung von 1876 fällt in die Zeit kurz nach der Totalrevision der Bundesverfassung von 1874, mit der die direkte Demokratie und das Gesetzesreferendum Einzug hielten, während Basel-Stadt sein altes patrizisches Ratssystem erst 1875 an die neue föderale Realität anpasste. Der genossenschaftliche Gedanke, wonach man zugleich Eigner und Kunde ist, sah Engelberger als sinnbildlich für das, was die Assekuranz bis heute in Basel präge: Eine Branche, die volkswirtschaftlich längst bedeutender sei als das klassische Bankengeschäft.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Der Zürcher, der </strong>die Altersvorsorge als Kabarettbühne inszenierte</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Für den launigen Teil des Abends war ausgerechnet ein Zürcher zuständig: Jürg Müller, Direktor der Denkfabrik Avenir Suisse und mit seinem Think Tank Förderpartner desselben Hauses, das ihn eingeladen hatte, humorvoll über das Dreisäulensystem zu sprechen, eine Aufgabe, die er selbst mit dem Auftrag verglich, einem Bestatter zu sagen, er solle «etwas Fröhliches machen, aber beim Thema bleiben».</p>



<p class="wp-block-paragraph">Müller eröffnete mit einer Statistik aus den 1920er- bis 1940er-Jahren, wonach damals ein Drittel der Basler Männer und zwei Drittel der alleinstehenden Frauen über 65 von öffentlicher Fürsorge lebten. Der Kontrast zu heute: Über 75 Prozent der Rentnerinnen und Rentner sind laut aktuellen Zahlen mit ihrer finanziellen Situation zufrieden oder sehr zufrieden. Zufriedener als die Erwerbstätigen, von denen dies nur 60 Prozent sagen. Sein Bild dafür: Man sitze heute im Schatten von drei Bäumen – der zweiten Säule, die bereits im 19. Jahrhundert als Pensionskassenwesen entstand, der AHV von 1948 und dem 1972 verfassungsmässig verankerten Dreisäulenmodell. Nur die Reihenfolge der Bäume habe die Politik im Nachhinein passend hingebogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So unterhaltsam der Rückblick, so ernst wurde Müller bei der Demografie: Seit der Jahrtausendwende gewinne die Schweiz jährlich rund zwei Monate an Lebenserwartung hinzu, während das Verhältnis von Erwerbstätigen zu AHV-Rentnern von einst sechs zu eins auf heute knapp drei zu eins gesunken sei, mit einer Tendenz weiter fallend auf 2,5. Bis 2040 drohe der AHV ein jährliches Defizit von rund drei Milliarden Franken, während die jüngste Reform gerade einmal 600 Millionen an Mehreinnahmen bringe. Sein Fazit, mit Verweis auf Länder wie Dänemark (Rentenalter 68, ab 2035 voraussichtlich 69), Schweden (67) und Deutschland (65): An einer Erhöhung des Rentenalters führe kein Weg vorbei. Schon zwei zusätzliche Jahre würden das demografische Gleichgewicht der 1970er-Jahre wiederherstellen. Zumutbar sei dies durchaus, rechnete er vor, schliesslich arbeite ein Zwanzigjähriger von heute über das gesamte Leben gerechnet nur noch rund 20 Wochenstunden im Schnitt und damit halb so viel wie ein Zwanzigjähriger von 1930.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Schlusspunkt setzte Müller mit einem selbstironischen Basler Schnitzelbangg-Vierzeiler auf Zürcher Zunge – ein kleines Wagnis, das er selbst als kalkuliertes Risiko bezeichnete, aber mit Szenenapplaus belohnt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Kappeler dankte beiden Rednern für die Mischung aus Herzlichkeit und Humor in einem Thema, das in der Schweizer Vorsorgedebatte oft von Grabenkämpfen geprägt sei, und lud die Gäste anschliessend ein, die «Erlebniswelt» der Pax-Geschichte im Haus selbst zu erkunden, inklusive Tischfussball in der «rot-blauen Zeitkapsel» und dem Wissen, dass der FC Basel vor einer knappen Stunde seinen Trainer (Stephan Lichtsteiner) entlassen hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Binci Heeb</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.pax.ch/de/150-jahre/open-house" target="_blank" rel="noopener">Noch bis zum 25. September lädt die Pax in ihr «Open House»  ein</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lesen Sie auch: <a href="https://www.thebrokernews.ch/pax-verschenkt-soforthilfe-zum-150-jubilaeum/">Pax verschenkt Soforthilfe zum 150-Jahr-Jubiläum</a></p>
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					<![CDATA[Peter Kappeler, CEO Pax, begrüsste seine Gäste zur Jubiläumsfeier am Basler Hauptsitz.]]>
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