Aon lanciert digitale Plattform für effizientere Risikoplatzierung

Mit der neuen Handelsplattform Aon DPX will der Brokerkonzern die Platzierung von Risiken im Londoner Markt digitalisieren und beschleunigen. Versicherer sollen ihre Zeichnungskapazitäten künftig effizienter und datenbasiert bereitstellen können. Der […]


Mit der neuen Handelsplattform Aon DPX soll die Platzierung von Risiken im Londoner Markt digitalisiert und beschleunigt werden.

Mit der neuen Handelsplattform Aon DPX soll die Platzierung von Risiken im Londoner Markt digitalisiert und beschleunigt werden.

Mit der neuen Handelsplattform Aon DPX soll die Platzierung von Risiken im Londoner Markt digitalisiert und beschleunigt werden.

Mit der neuen Handelsplattform Aon DPX will der Brokerkonzern die Platzierung von Risiken im Londoner Markt digitalisieren und beschleunigen. Versicherer sollen ihre Zeichnungskapazitäten künftig effizienter und datenbasiert bereitstellen können.

Der globale Beratungs- und Brokerkonzern Aon plc hat die Einführung der neuen digitalen Handelsplattform «Aon Digital Placement Exchange» (Aon DPX) angekündigt. Ziel der Plattform ist es, den Zugang zu Kapital sowie die Syndizierung von Risiken im Londoner Versicherungsmarkt grundlegend zu modernisieren.

Die Lösung richtet sich insbesondere an das sogenannte «Follow Line»-Geschäft, bei dem mehrere Versicherer gemeinsam Risiken zeichnen. Während bislang viele Prozesse manuell und zeitaufwendig ablaufen, soll Aon DPX künftig strukturierte Daten und algorithmische Handelsmechanismen nutzen, um Risiken und Kapital effizienter zusammenzuführen.

Schnellere Platzierung und weniger Reibungsverluste

Laut Aon ermöglicht die Plattform Versicherern, ihre Zeichnungsstrategie digital abzubilden und Kapazitäten automatisiert bereitzustellen, sobald die Konditionen des führenden Versicherers («Lead») definiert sind. Dadurch sollen Platzierungen schneller umgesetzt und Prozesse konsistenter gestaltet werden.

Joe Peiser, CEO von Risk Capital bei Aon, betont, dass die traditionellen Methoden im Follow-Line-Geschäft mit der zunehmenden Komplexität heutiger Risiken nicht mehr Schritt halten könnten. Mit Aon DPX wolle das Unternehmen mehr Transparenz, Auswahlmöglichkeiten und Kontrolle für Kunden schaffen.

Der Start der Plattform ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen. Zunächst soll sie für US-Sachrisiken eingesetzt werden. Bereits zum Launch sollen mehr als ein Dutzend führende Versicherer teilnehmen.

Versicherer behalten Kontrolle über Zeichnungsstrategie

Nach Angaben von Aon basiert die Plattform auf einer eigens entwickelten Logik mit konfigurierbaren Parametern. Versicherer können damit ihre individuelle Risikoeinschätzung digital definieren und steuern. Gleichzeitig sollen die jeweiligen Zeichnungspositionen für Aon selbst nicht einsehbar sein.

Clyde Bernstein, verantwortlich für Aon Broker Copilot und Aon DPX, bezeichnet die Plattform als zukunftsorientiertes Modell, das Versicherern ermögliche, ihre Underwriting-Strategien beizubehalten und gleichzeitig Kapital schneller und nachhaltiger einzusetzen.

Teil der milliardenschweren Digitalstrategie

Aon DPX wird in die bestehende Technologieplattform «Aon Broker Copilot» integriert und ist Teil der umfassenden Digital- und Analytics-Strategie des Konzerns. Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben rund eine Milliarde Dollar in Daten-, Analyse- und Technologielösungen entlang des gesamten Risikolebenszyklus.

Mit Instrumenten wie Risk Analyzers, Diagnostic Tools sowie Broker- und Claims-Copilot verfolgt Aon das Ziel, Risikoplatzierung, Management und Schadenabwicklung stärker zu automatisieren und datenbasiert auszurichten.


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