Ranq.ch macht Schweizer Firmen in KI-Chatbots sichtbar

Wer heute bei ChatGPT oder einem anderen KI gesteuerten Chatbot nach einem Broker oder Versicherer in St. Gallen sucht, bekommt eine Empfehlung. Aber welche Firmen dabei genannt werden, ist kein […]


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Seit dem 31. Juli 2026 ist ranq.ch mit Profilen von 631'000 Unternehmen der Schweiz live.

Seit dem 31. Juli 2026 ist ranq.ch mit Profilen von 631'000 Unternehmen der Schweiz live.

Seit dem 31. Juli 2026 ist ranq.ch mit Profilen von 631'000 Unternehmen der Schweiz live.

Wer heute bei ChatGPT oder einem anderen KI gesteuerten Chatbot nach einem Broker oder Versicherer in St. Gallen sucht, bekommt eine Empfehlung. Aber welche Firmen dabei genannt werden, ist kein Zufall, sondern eine Frage der Sichtbarkeit im neuen digitalen Zeitalter. Fabio Mätzler, Gründer und Kopf hinter cohaga, hat mit ranq.ch ein Produkt entwickelt, das genau hier ansetzt: Ein Firmenverzeichnis, das nicht den Menschen als Zielgruppe hat, sondern die künstliche Intelligenz. Ab 31. Juli 2026 geht die Plattform mit Profilen aller 744’814 Firmen der Schweiz live.

Fabio Mätzler, Gründer der cohaga AG, erklärt, warum das neue Firmenverzeichnis ranq.ch nicht für Menschen gebaut wurde, sondern für KI-Chatbots.

Herr Mätzler, cohaga ist bekannt für den LeadHub, eine Outbound-Adressdatenbank zur aktiven, ausgehenden Kundenakquise. Warum braucht es jetzt ein zweites Produkt?

Vielen Dank für diese spannende Frage und die Gelegenheit, mich in diesem Interview vorzustellen. Unser neues Produkt ranQ haben wir entwickelt, weil es für uns selbst ein grosses Bedürfnis war, in den Antworten von ChatGPT & Co. ganz oben zu erscheinen, wenn beispielsweise jemand nach den besten Firmenadressen der Schweiz sucht. Wir waren schon anfangs 2023 überzeugt davon, dass sich ein Grossteil des Traffics in die KI-Chatbots verschieben wird. Gemäss einer Studie von McKinsey wird übrigens bereits 2028 über 50 Prozent des gesamten Such-Traffics nicht mehr in klassischen Suchmaschinen wie Google oder Bing stattfinden, sondern in KI-Chatbots wie ChatGPT, Google Gemini oder Claude. Zudem war diese Produkterweiterung ein sinnvoller nächster Schritt, denn mit Leadhub kümmern wir uns um Outbound-, mit ranQ um möglichst viele und gute Inbound-Leads für unsere Kunden.

Sie sprechen von einer Verlagerung von SEO (Suchmaschinenoptimierung) zu GEO (Generative Engine Optimization). Was genau meinen Sie damit?

GEO ist die Weiterentwicklung der klassischen Suchmaschinenoptimierung. Ziel ist es, Webinhalte so zu optimieren, dass sie von KI-Suchmaschinen verstanden und als Quelle zitiert werden. Führende Experten gehen davon aus, dass SEO und GEO zu circa 70 Prozent deckungsgleich sind. Es gibt jedoch einige wichtige Unterschiede, zum Beispiel der starke Bezug zur Regionalität und die hohe Wirksamkeit von Vergleichen in GEO sowie die allgemein höhere Spezifikation von GEO-Leads im Vergleich zu SEO-Leads.

Wie funktioniert ranQ konkret?

Wir erstellen für unsere Kunden ein digitales Profil, analysieren die Tätigkeitsfelder und bauen gezielt Inhalte und Signale auf, welche die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass KI-Systeme dieses Unternehmen bei passenden Fragen empfehlen.

Der Ablauf ist vereinfacht:

Ein Unternehmen wird in der ranQ-App erfasst, Daten und Positionierung werden aufgrund der Homepage analysiert, relevante Themenfelder, resp. Suchanfragen mit hohen Volumina werden identifiziert, KI-optimierte Inhalte werden erstellt und von Ghostwritern überarbeitet, die Inhalte werden dem Kunden vorgeschlagen, Inhalte können angepasst, gelöscht, freigegeben und zeitlich geplant werden, Autoritätssignale wie externe Erwähnungen und Backlinks werden implementiert und der Fortschritt wird im Audit-Bereich quantifizierbar gemacht und konsequent optimiert.

Das Ziel: Wenn jemand einen KI-Chatbot wie ChatGPT fragt «Wer ist der beste Maler im Bereich Denkmalpflege aus St. Gallen?», dann darf das Unternehmen nicht unsichtbar sein.

Woher stammen die Daten für diese insgesamt 774’000 Profile?

Die Basis bilden öffentlich verfügbare Unternehmensdaten aus unserem COHAGA Leadhub. Die haben wir uns über die letzten 6 Jahren mit viel Fleiss aufgebaut. Zwischenzeitlich haben fast 20 Personen parallel an unserer hervorragenden Adressqualität (operative Entscheidungsträger mit direkten Koordinaten) und Aktualität gearbeitet.

Aktualisiert werden unsere Daten durch einen monatlichen Aktualisierungs-Zyklus via Homepage und durch Handelsregister Mutationen, welche auf Tagesbasis via APIs zu den 26 kantonalen Handelsregistern in unseren Leadhub einfliessen.

Wichtig: Ein Profil bedeutet nicht automatisch, dass ein Unternehmen aktiv mit RanQ arbeitet, sondern es ist erstmals nur ein «nacktes Profil». Es bedeutet: Wir haben die Grundlage geschaffen, damit Unternehmen in dieser neuen KI-Suchwelt sichtbar werden können, aber es ist noch kein Content vorhanden. Das passiert erst beim Abschluss eines ranQ-Plans.

Was unterscheidet ein «nacktes» Profil von einem bezahlten Ranq-Profil?

Ein nacktes Profil ist die digitale Visitenkarte und enthält den physischen Standort, die Branche und UID sowie die Firmengrösse.

Ein bezahltes Profil geht deutlich weiter: mit der strategischen Positionierung, der Optimierung für KI-Suchen, der Erstellung relevanter Inhalte, einer bessereren semantischen Einordnung, dem Aufbau von Autorität, dem laufendem Monitoring und den Kontaktinformationen.

Der Unterschied ist ähnlich wie bei Google: Ein Eintrag im Telefonbuch bedeutet nicht, dass man gefunden wird. Sichtbarkeit entsteht erst durch Optimierung.

Wie entscheiden Sie, zu welchen Themen Inhalte erstellt werden?

Wir schauen nicht einfach, welche Keywords viel Suchvolumen haben wie es im SEO-Bereich unter anderem mit SEMRUSH oft praktiziert wird. Wir analysieren en détail, welche Fragen Menschen heute an KI-Systeme stellen? Welche Unternehmen werden aktuell empfohlen? Wo gibt es Lücken? Welche Themen passen zur Kompetenz des Unternehmens? Und: Wo besteht eine realistische Chance, Autorität aufzubauen?

Der Fokus liegt auf sogenannten Intent-Themen: also Fragen mit echter Kaufabsicht. Zudem kann der Kunde bei uns angeben, für welche Zielgruppen und Leistungsmerkmalen er gefunden werden möchte.

Können Sie ein konkretes Beispiel nennen?

Nehmen wir als Beispiel einen Sanitärbetrieb aus St. Gallen. In SEO sucht jemand: «Sanitär St. Gallen». In GEO sucht jemand: «Welcher Sanitärbetrieb in St. Gallen West ist zuverlässig, möglichst nachhaltig und im Bereich Badsanierung spezialisiert?»

Eine KI entscheidet anhand vieler Signale, wie beispielsweise: Ist die Firma relevant für dieses Thema? Gibt es genügend Informationen? Wird sie von anderen Quellen erwähnt? Gibt es Fachinhalte dazu?

RanQ hilft, genau diese Signale aufzubauen.

Wie ist der Mechanismus dahinter: Wie «lernt» die KI, welche Firmen gut sind?

Der KI-Chatbot lernt nicht wie ein Mensch und er bekommt auch keine direkte Empfehlungsliste. Grosse Sprachmodelle (LLMs) bewerten hingegen Muster: Welche Unternehmen werden häufig erwähnt? Welche Quellen gelten als vertrauenswürdig? Welche Inhalte zeigen Expertise? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Unternehmen und Themen?

Man kann es vergleichen mit einer digitalen Reputation. Wenn viele unabhängige Signale sagen: «Diese Firma ist relevant für dieses Thema», dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine KI sie berücksichtigt.

Was ist der Unterschied zu Google Ads oder klassischer Werbung in KI-Antworten?

Google Ads (SEA) kaufen Aufmerksamkeit, die drei ersten Suchresultate bei Google. Wenn das Budget endet, verschwindet die Sichtbarkeit. RanQ hingegen baut langfristige digitale Autorität auf. Bei der Werbung: «Ich bezahle dafür, gezeigt zu werden.» Bei der KI-Sichtbarkeit: «Das System erkennt mich als relevante Antwort.»

Bei KI-Antworten gibt es heute noch kein klassisches Werbemodell wie bei Google Ads. Entscheidend sind Vertrauen, Kontext und Relevanz. Also organische Sichtbarkeit.

Sie erwähnen Backlinks als wichtigen Faktor. Wie wollen Sie 100’000 Backlinks aufbauen?

Wir haben dafür ein einzigartiges Konzept kreiert, zu welchem ich leider noch nicht allzu viel verraten darf. Nur so viel: Ein Teil wird auf unterschiedlichen Badges beruhen, wie man sie etwa von Kununu oder ISO-Zertifizierungen her kennt.

Zudem werden selbstverständlich unterschiedliche Branchenverzeichnisse, Partnernetzwerke, regionale Plattformen, Fachbeiträge, Medienerwähnungen, thematische Inhalte und Unternehmensprofile mit eingebunden.

100’000 Backlinks sind keine einzelne Aktion, sondern ein langfristiger Aufbauprozess über viele Unternehmen und Branchen.

Welche Abo-Modelle bieten Sie an?

Das Modell basiert auf unterschiedlichen Bedürfnissen: Das Modell Control ist eine primäre Analyse der Ist-Situation und kein Content. Man möchte schauen, wo man steht, und nimmt ausschliesslich On-Page Optimierungen auf der eigenen Homepage vor. Der Preis beläuft sich auf CHF 950 pro Jahr.

Das Modell Climb umfasst ein Basic Audit und Reporting, sowie Content in der Form von 6 Blogartikeln, 5 FAQ-Einträge und einer Vergleichsseite. Dieses Modell passt gut, wenn man detaillierter verstehen möchte, wo man aktuell steht und den KI-Score durch externe Content-Erstellung und Publikation auf www.ranq.ch verbessern lassen möchte. Der Preis liegt hier bei CHF 3‘350 pro Jahr.

Beim Modell Command kann man ein Professional Audit und Reporting erwarten, der Content beläuft sich auf 12 Blogartikel, 9 FAQ-Einträge, 3 Vergleichsseiten und 3 Checklisten. Hierbei möchte man sehr detailliert verstehen, wo man aktuell steht und den KI-Score durch sehr viel und starke, externe Content-Erstellung und Publikation auf www.ranq.ch deutlich verbessern lassen. Ziel ist es, den eigenen Markt in Bezug auf KI-Sichtbarkeit zu dominieren. Dies kostet CHF 6‘710 pro Jahr.

Für wen ist ranq.ch primär gedacht?

Primär für KMU aus unterschiedlichsten Branchen in der ganzen Schweiz.

Gerade Unternehmen, die heute stark über Empfehlungen, Google oder regionale Bekanntheit funktionieren. Darunter sind: Handwerker, Software und IT-Firmen, diverse Dienstleister, Beratungen und Agenturen, lokale Unternehmen und spezialisierte Anbieter.

Viele KMU haben hervorragende Leistungen, aber digitale Systeme erkennen diese Kompetenz noch nicht.

Wenn ranq.ch am 31. Juli 2026 live geht, was ist der nächste Schritt für interessierte Unternehmen?

Der erste Schritt lautet: Lassen Sie Ihren aktuellen KI-Score hier überprüfen. Sind Sie zufrieden damit, wie sichtbar Ihre Firma in den KI-Chatbots ist? Danach kann das Unternehmen entscheiden, ob es aktiv an seiner KI-Präsenz arbeiten möchte.

Der grosse Wandel ist, dass Unternehmen heute nicht mehr nur für Suchmaschinen optimieren, sondern für die Antworten der Zukunft. Verpassen Sie diesen historischen Shift nicht und nutzen Sie die grosse Dynamik der aktuellen Veränderung zu Ihrem Vorteil. Let’s get ranQed!

Die Fragen hat Binci Heeb gestellt.

Fabio Mätzler, CEO & Co-Founder, B.A. in Business & Economics, Universität Basel. Als Fabio Mätzler im November 2015 mit dem Wirtschaftsstudium an der Universität Basel begann, wurde er auf ein Jobinserat aufmerksam, bei welchem eine Kundin eine Excel-Liste aller Altersheime der Schweiz erstellt haben wollte. Er bewarb sich sofort und erhielt die Zusage. Die Erstellung dieser Datenbank war die Geburtsstunde seines eigenen Unternehmens. Die Resonanz auf seine ersten Datenbanken war so gut, dass er sein Angebot kontinuierlich ausbaute. Was einst als Studentenjob begann, ist heute der führende Schweizer Adressbroker mit Adressen aus knapp 300 Branchen, über 2’000 zufriedenen Kunden und etwas mehr als 30 engagierten Mitarbeitenden. Seit 2026 werden mit dem Leadhub nicht nur eine Lösung für Outbound-Leads angeboten, sondern mit ranQ wurde die Möglichkeit geschaffen, für die Kunden mehr Inbound-Leads zu gewinnen, in dem Sie in die Antworten der KI-Chatbots wie ChatGPT und Co. gebracht werden.

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